Sollingschüler nahmen am Berufsorientierungsprogramm in der Kreisstadt teil

Besuch bei den Metallern

Lehrlinge auf Probe: Uslarer Schüler und Lehrer besuchten das Bundesfachzentrum für Metall und Technik in Northeim. Foto: Privat/nh

Uslar. Die Schüler der drei achten Klassen der Uslarer Sollingschule waren Lehrlinge auf Probe. Die Jugendlichen haben am Lupe-Projekt, einem mehrtägigen Berufsorientierungsprogramm im Bundesfachzentrum für Metall und Technik in Northeim teilgenommen.

Dazu gehörte eine zehntägiges Orientierungsphase, in der die 60 Sollingschüler ihre Stärken und Fähigkeiten einschätzen lernten sowie die Bedeutung schulischen Lernens für die Zukunft erfahren haben, heißt es in der Pressemitteilung der Schule. Begleitet wurden die Schüler von ihren Klassenlehrern Christopher Nickel (8 a), Franziska Riedel (8 b) und Patricia Becker (8 c).

Durch das Projektangebot sollten ein praxisbezogener Einblick ins Berufsleben gegeben werden. Die Aufgabe war der Bau eines Roboters innerhalb eines Produktionsablaufes. In verschiedenen Stationen wurden die Planung, Konstruktion und Fertigstellung des Roboters bis hin zur Vermarktung in einem Betrieb nachgestellt.

Sechsköpfiges Fachteam

Dabei wurden laut Mitteilung die Berufsfelder Wirtschaft und Verwaltung, Metall- und Maschinenbau sowie IT-Computer und Elektro durchlaufen. Koordiniert wurde das Programm vom sechsköpfigen Fachteam unter der Leitung von Rudolf Krämer vom Bundesfachzentrum.

Stärken entdecken

„Diese Berufsorientierung bot Gelegenheit, zu einem frühen Zeitpunkt der Entwicklung – noch lange vor der Berufswahl – eigene Kompetenzen und Potenziale zu entdecken. Die daraus resultierenden Ergebnisse sollen die Stärken der Schüler aufzeigen und Anhaltspunkte für weitere Entscheidungen innerhalb der Berufsorientierung geben“, heißt es von Schulsozialarbeiterin Sonja Gierke, die das Projekt seitens der Sollingschule koordinierte. Die Uslarer Schüler konnten zum Abschluss des Projektes den selbst gebauten Roboter, eine Potenzialanalyse und ein Teilnahmezertifikat mit nach Hause nehmen.

Die Kosten für die Projektarbeit im Bundesfachzentrum für Metall und Technik in Northeim trugen laut Gierke das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Bundesinstitut für Berufsbildung und der Landkreis Northeim. (jde)

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