Regionalgruppen-Treffen

Öko-Landwirte tauschten sich in Verliehausen aus

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Gruppentreffen von Bioland in Verliehausen: Bundesdelegierter Jörge Penk (Großenrode, von links), Regionalgruppensprecher Arnd Berner (Opperhausen), Werner Borgelt und Friedbert Leßner als örtliche Landwirte und Markus Melzer (Ahlshausen), Landvolk-Vorsitzender. 

Verliehausen. Der ökologische Landbau stand beim Treffen der Bioland-Regionalgruppe Göttingen in Verliehausen im Mittelpunkt.

Besichtigt wurden der Schafzucht-Hof von Werner Borgelt und Ursula Quast-Borgelt, die ihren Familienbetrieb derzeit auf Ökolandbau umstellen, sowie der schon seit 2008 als Öko-Landbau auftretende Betrieb von Friedbert Leßner. Borgelts betreiben Schafzucht, Leßner baut schwarze Johannisbeeren an und hat Streuobstwiesen. Eine Feldrundfahrt gehörte ebenfalls zum Programm.

Danach stand die Diskussion der ökologisch wirtschaftenden Landwirte mit dem Landvolk Northeim-Osterode und dessen neuen Kreisvorsitzenden Markus Melzer (Ahlshausen) auf der Tagesordnung.

Der Markt ändere sich

Bundesdelegierter Jörge Penk (Großenrode) und Regionalgruppensprecher Arnd Berner (Opperhausen) machten gegenüber dem Landvolk deutlich, dass sich Gesellschaft und Markt veränderten. Direktvermarktung und Regionalität rückten in den Vordergrund. Für die Öko-Landwirte gelte es, ihr gemeinsames Anliegen voranzubringen. Wichtig sei dabei auch, das Gespräch mit dem Landvolk zu suchen, herauszufinden wie der regionale Verband tickt.

Markus Melzer fand klare Worte: Er sehe sich als Vertreter aller Landwirte. Der Verband habe eine hohe Deckungsquote von 90 Prozent sowohl bei den konventionell als auch bei den ökologisch arbeitenden Landwirten. Für ihn sei wichtig, die Schnittmenge herauszufinden und vor allem den Kontakt zu pflegen und an der Basis anzufangen.

Dazu gab es Verpflegung aus der Region: Lamm-Bratwurst von Borgelts und Bergbräu-Bier aus Uslar. 

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