Im Gebiet des Fleckens Bodenfelde stehen Schilder, die oft unnütz sind

Unbeschildert: An der Bleekstraße steht nur noch der Pfosten, ein Schild gibt es nicht.

Bodenfelde. Hinweistafeln, Ausschilderungen und Straßenschilder sind nicht immer auf dem neuesten Stand. Bundesweit gibt es Initiativen, den Schilderwahn zu reduzieren. Einige Gemeinden probieren gar eine Regelung ganz ohne Verkehrszeichen.

Im Gebiet des Fleckens Bodenfelde gibt es Diskussionsbedarf. Das zeigt ein kleiner Streifzug.

Sicher ist sicher: Doppeltes Straßenschild aus zwei Epochen.

Ohne lange zu suchen, fallen einige Streiche schnell ins Auge. Etwa die Geschwindigkeits-Messanlage der Gemeinde, die Raser auf ihre gefahrene Geschwindigkeit aufmerksam machen soll. Das gute Stück wird per Batterie betrieben und zeigt deshalb nur im gut aufgeladenen Zustand an, wie schnell jemand etwa auf den Straßen unterwegs ist.

Irritation beim Lesen

Ortsfremde Verkehrsteilnehmer sind auch an einer anderen Stelle im Gebiet des Fleckens irritiert: Auf einem total verblassten und zusätzlich mit einem Aufkleber verunstalteten Verkehrszeichen an der Bahnunterführung an der Dammstraße ist nur noch der vorfahrtberechtigte schwarze Hinweispfeil zu erkennen.

Auch die Ausschilderung zum Parkplatz für Wanderer nahe des Nienoverer Wegs hat schon bessere Zeiten erlebt.

Gleich zweimal ist die Dammstraße in Bodenfelde am Gebäude der alten Käserei beschildert. Bei dem blauen Schild dürfte es sich um ein vor vielen Jahrzehnten übliches Straßenschild handeln. Der schwarze ausgeschriebene Straßenname ist neueren Datums.

Unbeachtet und ohne Schild

Verblasst: Durchfahrtschild an der Dammstraße (unten) und am Nienoverer Weg (oben).

Ganz offensichtlich unbeachtet bleibt ein Verbotsschild am alten Stellwerk nahe des Bahnhofs. Der Trampelfahrt wird augenscheinlich häufiger als Abkürzung aus dem Käsdorf zum Bahnhof und umgekehrt genutzt. Das Betreten der Gleisanlagen ist jedoch sehr gefährlich.

Hilfreich für die Feuerwehr sind die rot umrandeten Hinweistafeln in Bodenfelde und den Dörfern. Sie sollen Aufschluss über den Standort von Wasserhydranten geben. Normalerweise können die Abstände zwischen Schild und Absteller leicht auf dem Schild abgelesen werden.

Anders ist es jedoch an der Buchenbergstraße. Da ist das Informationsfeld frei. Zum Glück ist der Hydrant aber direkt vor dem Schild gut zu erkennen. Wenn nicht gerade ein Auto darauf steht. (jdx)

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