22 Goldkonfirmanden feierten Gottesdienst in der Bodenfelder Christuskirche

Blick in Koffer des Lebens

Erinnerungsfoto: In Bodenfelde feierten 22 Frauen und Männer ihre Goldene Konfirmation. Zur Erinnerung entstand in der Christuskirche ein Gruppenfoto mit Pastor Mark Trebing (rechts). Foto: Privat/nh

Bodenfelde. Mit einem feierlichen Gottesdienst zum Genießen feierten 22 evangelische Christen am Wochenende ihre Goldene Konfirmation in der Bodenfelder Christuskirche.

Im Jahre 1965 hatten in dem Weserort ursprünglich 51 junge Menschen den Segen von Pastor Hafermann mit auf den Lebensweg bekommen. Leider seien acht von ihnen bereits verstorben, berichtete Karl-Heinz Gräbel als einer der Goldkonfirmanden. Ihnen galt das Gedenken der Anwesenden.

Zur Einstimmung auf die Feier projizierte die junge Künstlerin Nikola Dicke mit Licht- und Schattentechnik unter anderem Grafiken und Lichtinstallationen von Konfirmandensprüchen der Jubilare an die Decke und Wände der Kirche.

Einen „Koffer des Lebens“ öffnete in der Predigt Pastor Mark Trebing. Das Leben, so Trebing, bestehe nicht nur aus guten Tagen. „Gerade in den schweren Zeiten ist es gut, dass Gott da ist und einem Menschen Kraft gibt.“ Pastor Trebing erinnerte auch an die Sorgen und Wünsche der Eltern der Konfirmanden vor 50 Jahren und an die vielen Erfahrungen der damals jungen Menschen, die sie auf dem langen Weg bis heute gemacht haben und die von Licht und Schatten geprägt waren.

Für die musikalische Gestaltung des Festgottesdienstes in der gut besuchten Kirche sorgte der Kirchenchor. Mit dem gemeinsamen Abendmahl endete schließlich ein laut Gräbel „denkwürdiger Gottesdienst“.

Kreuz zur Erinnerung

Zur Erinnerung an die Feier erhielten die Goldkonfirmanden eine Urkunde und ein Kreuz. Danach bestand bei einem Mittagessen im nahegelegenen Restaurant an der Weser die Möglichkeit, sich über die vergangenen 50 Jahre auszutauschen. Hiervon wurde rege Gebrauch gemacht.

Tags zuvor waren bereits 31 ehemalige Klassenkameraden des Einschulungsjahrgangs 1957 der Bodenfelder Schule der Einladung zu einer Wiedersehensfeier gefolgt. Die weiteste Reise musste dabei Wolfgang Bartsch auf sich nehmen, der heute in Salzburg (Österreich) lebt.

Schon im nächsten Frühjahr wollen sich die Jubilare in Bodenfelde wiedersehen. Dies bekundete die Runde beim Abschied einvernehmlich. (nh/shx)

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