Gemeinde Bodenfelde nach Lieferung eines Streuaufsatzes für Winter gerüstet

Neuer Salzstreuer auf dem Unimog: Rund 20 Tonnen Streusalz hat der Flecken im Gebäude des ehemaligen Warenlagers der Volksbank Solling eingelagert. Jetzt wurde der Unimog mit einem passenden Streuaufsatz ausgestattet. Im Bild (hinten von links auf der Rampe) Jörg Schnadhorst, Frank Mordmüller und Bürgermeister Mirko von Pietrowski sowie (vorn) Thore Döring. Foto: Dumnitz

Bodenfelde. In Bodenfelde kann der richtige Winter mit Eis und Schnee kommen: Am Freitag wurde der für knapp 17.000 Euro neu angeschaffte Salzstreuer auf dem Unimog des Bauhofes montiert.

„Jetzt können wir wieder ohne Probleme die Straßen, Wegen und Plätze im Flecken räumen und streuen“, freuten sich Thore Döring und Jörg Schnadhorst vom Bauhof.

Die neue „Flachsilo-Aufbaustreumaschine“ ist für den ebenfalls neuen Unimog konzipiert, sagte Bürgermeister Mirko von Pietrowski, den die Gemeinde vor knapp zwei Wochen in Betrieb nahm. Der Aufsatz ersetzt einen 13 Jahre alten Straßenbau-Salzstreuer, der durch den Salzkontakt stark verrostete ist. Das jetzt ausgemusterte Gerät verfügte zwar über eine solide Technik, doch das Streusalz konnte nicht gut dosiert werden.

Mit dem neuen Streuer ist das Dosieren jetzt grammgenau möglich. So können die Mitarbeiter des Bauhofs das Streusalz nach Bedarf ausbringen. Das soll dann nicht nur die Verkehrsflächen im Flecken sicherer vor Rutschgefahr machen, sondern auch zum Umweltschutz beitragen, sagte Frank Mordmüller von der Bauabteilung des Fleckens. Das ermögliche ein Fünf-Zonen-Misch-System, durch das nur so viel Streumittel ausgebracht werde, wie es nötig sei.

Gesteuert werde alles aus dem Führerhaus des Unimogs über ein Pult mit integrierter Streudatenerfassung. Außerdem hat der neue Streubehälter des Fleckens ein größeres Volumen als der Vorgänger, was die Arbeit sicher erleichtere, hieß es.

Laut Frank Mordmüller liegen derzeit rund 20 Tonnen Streusalz in Säcken im Lager. In einem normalen Winter werden rund zwölf Tonnen davon für das Gemeindegebiet benötigt. Im vergangenen Winter seien es jedoch nur drei Tonnen gewesen. (jde)

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