20.000 Euro Schaden

Brand in Eschershausen: Wäschetrockner fing Feuer

+
Die Feuewehr holte den Wäschtrockner, der das Feuer ausgelöst hatte, die ebenfalls zerstörte Waschmaschine aus dem Haus am Tiergarten in Eschershausen. 

Ein technischer Defekt in einem Wäschetrockner war laut Polizei die Ursache für ein Feuer am Freitag, 16. August, in einem Einfamilienhaus in Eschershausen am Tiergarten.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Feuerwehr, die vorsorglich mit einem größeren Aufgebot gegen 18.15 Uhr anrückte, hatten die Bewohner das Gebäude bereits verlassen, und es drang Rauch aus mehreren Kellerfenstern, berichtet Uslars Stadtbrandmeister Jörg Jacob.

Zwei Trupps der Feuerwehren aus Uslar und Eschershausen drangen unter Atemschutz mit einem Hochdrucklöscher und einem C-Rohr in den sehr stark verqualmten Kellerbereich vor.

Die Orientierung war für die beiden Trupps sehr schwierig angesichts der enormen Rauchentwicklung, schildert der Stadtbrandmeister. Trotzdem konnte das Feuer schnell lokalisiert werden und war bereits nach zehn Minuten abgelöscht, so dass keine weitere Ausbreitung mehr möglich war.

Die Ortsfeuerwehr Eschershausen stellte die Wasserversorgung für das Löschfahrzeug LF 20 Uslar sicher und übernahm die Atemschutzüberwachung.

Feuerwehr eine Stunde im Einsatz

Parallel sorgte die Feuerwehr per Druckbelüfter für eine bessere Sicht für die Trupps für die Nachlöscharbeiten. Der ausgebrannte Wäschetrockner und die Waschmaschine wurden nach draußen transportiert und dort komplett abgelöscht.

Der Atemschutztrupp überprüfte den Kellerraum mit der Wärmebildkamera auf Glutnester, während der restliche Wohnbereich weiter belüftet wurde. Anschließen überprüfte die Feuerwehr die Wohnung mit einem Mehrgasmessgerät.

Die eingesetzten Atemschutztrupps legten die kontaminierte Schutzbekleidung gleich nach dem Einsatz vor Ort ab und wurden mit Ersatzbekleidung (Trainingsanzügen) versorgt.

Nach etwa einer Stunde rückten die Einsatzkräfte wieder ab und übergaben vorher die Einsatzstelle an den Eigentümer. Der ebenfalls vor Ort befindliche Rettungsdienst musste nicht eingreifen.

Die Polizei berichtet, dass das Haus am Tag darauf wieder bewohnbar war. Der Kellerraum, in dem das Feuer ausbrach, und die Nebenräume wurden stark verrußt. Den Schaden schätzt die Polizei auf 20.000 Euro.

Die Feuerwehr war mit über 30 Einsatzkräften und fünf Lösch-und Einsatzfahrzeugen vor Ort.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.