Bauarbeiten am Bauwerk über der Weser bei Gieselwerder verzögern sich erneut

Brückenarbeit bis Oktober

Per Ampelregelung einspurig befahrbar: An der Weserbrücke bei Gieselwerder sollen die Bauarbeiten voraussichtlich noch bis Ende Oktober dauern. Grund ist, dass die Schäden größer sind, als zunächst vermutet. Archivfoto: Dumnitz

Oberweser. Die Bauarbeiten an der Weserbrücke bei Gieselwerder verzögern sich ein weiteres Mal. Nachdem der geplante Fertigstellungstermin im Juli nicht eingehalten werden konnte und bis Ende September verlängert wurde, reicht die Zeit wiederum nicht aus. Jetzt sollen die Bauarbeiten voraussichtlich am 24. Oktober abgeschlossen sein, teilte Gerd Bohne vom Straßenbauamt Hessen Mobil (Bad Arolsen) auf Anfrage in einer Pressemitteilung mit.

Während des zweiten Bauabschnitts zur Instandsetzung der Brücke wurden an der Unterseite des Bauwerks größere Schäden im Beton festgestellt, als aufgrund der Untersuchungen im Zuge der Bauvorbereitung erwartet worden waren, erklärte Pressesprecher Bohne. Daraus ergaben sich erhebliche Mehrleistungen im Bereich der Betoninstandsetzung (Abtrag geschwächter Betonflächen, Korrosionsschutz der freigelegten Bewehrung und Auftrag von Spritzbeton).

Die Mehrarbeiten sind angesichts der zur Verfügung stehenden zwei Baugerüste nicht zu beschleunigen, heißt es. Der Einsatz weiterer Gerüste über der Weser sei wegen der Belange der Weserschifffahrt jedoch nicht möglich.

Weiterhin werden seit Mitte August witterungsempfindliche Korrosionsschutzarbeiten an der Stahlkonstruktion ausgeführt. Diese Leistungen mussten aufgrund der ungünstigen Witterung mit Regen, Nebel und hoher Luftfeuchtigkeit von Mitte August bis heute immer wieder unterbrochen werden.

Einseitig befahrbar

Da die Gewerke bei der Instandsetzung der Unterseite ineinander greifen, sei eine Verlängerung der Bauzeit um dreieinhalb Wochen nötig, formuliert Gerd Bohne für Hessen Mobil, und bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Bauzeitverlängerung. Bis zum 24. Oktober wird der Verkehr weiter mit einer Ampelanlage einspurig über die Brücke geführt. Lastwagen-Verkehr ist ohne Einschränkung möglich und auch Fußgänger und Radfahrer können die Brücke passieren.  KOMMENTAR

Von Thomas Thiele

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