Wienser Dorfbrunnen soll endlich was werden

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Der Anfang ist gemacht: Ein größerer Sandsteintrog ist am Wienser Dorfplatz bereits aufgestellt worden, zwei weitere sollen folgen. 

Wiensen. Nach dem Packebierfest in Wiensen muss es was werden mit dem Dorfbrunnen in der Ortsmitte. Das forderte jedenfalls Ortsbürgermeister Henning Gehrke während der jüngsten öffentlichen Sitzung des Ortsrates.

„Darüber haben wir lange genug geredet, jetzt muss der Platz vernünftig fertig werden“, sagte Gehrke vor sieben Zuhörern im Dorfgemeinschaftshaus. Verabredet wurde, dass sich Helfer und Ortsratsmitglieder am Samstag, 9. Juni, ab 7 Uhr am Dorfplatz treffen wollen, um die anstehenden Arbeiten zu erledigen.

Ortsratsmitglied Jürgen Wodarz will bis dahin die Wasserzuleitung überprüfen. Wenn der natürliche Druck nicht ausreicht, soll notfalls eine Pumpe mit Solarbetrieb an dem Platz aufgestellt werden, die der Ortsrat aus seinem Verfügungsgeld finanzieren müsste, hieß es.

Drei Sandsteintröge

Vorgesehen ist, dass drei unterschiedlich große Sandsteintröge mit einem Wasserlauf versehen werden. Dafür soll auch das Kopfsteinpflaster entsprechend angeglichen werden. Die Wienser haben bereits seit mehreren Jahren über die Umgestaltung des Platzes beraten, nachdem der alte gemauerte Brunnen an der Stelle abgerissen worden ist. Zuletzt scheiterte es am fehlenden Geld.

Vertagt wurde das Thema Spielplatz. Hintergrund ist, dass die Stadt nur noch einen Spielplatz pro Ort unterhalten will, die Wienser sich aber bisher noch nicht offiziell für einen entschieden haben. Es gebe unterschiedliche Auskünfte über eine mögliche Neuregelung, hieß es im Ortsrat.

Spielplatzfrage vertagt

Ortsratsmitglied Werner Fillmer, zugleich TSV-Vorsitzender, erinnerte daran, dass es zwischen der Stadt und dem TSV nach wie vor einen Vertrag gebe, der bisher von niemandem gekündigt worden sei. „Wir gehen davon aus, dass man mit uns spricht“, bevor etwas vertraglich Vereinbartes geändert wird“, sagte Fillmer.

Die 5400 Euro Ortschaftsgeld will der Ortsrat gemäß der Vorgaben ausgeben. Nötig seien umgehend Pflegearbeiten für 250 Euro am Friedhof, weil dort ein Baum von einem Pilz befallen ist. Der Baum soll zurückgeschnitten werden.

Vor Ort will der Ortsrat entscheiden, ob Neuanpflanzungen möglich sind. Bei der Gelegenheit soll auch über eine Intensivierung der Pflegearbeiten beraten werden, hieß es.

Viel Geld für Straßenreparaturen kann der Ortsrat nicht ausgeben. Zunächst vom Tisch sei der Ausbau der Straße an der alten Siedlung, den die Stadtwerke zur Hälfte sowie die Stadt und die Anwohner zur anderen Hälfte bezahlen sollten. Da gibt es Möglichkeiten für eine vernünftige Lösung, sagte Ortsbürgermeister Gehrke und kündigte Gespräche mit allen Beteiligten an. (jdx)

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