Über 300 Besucher in Volpriehausen

Buntes Bild beim Uslarer Neujahrsempfang in der Glückauf-Halle

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Auftritt der Schooldancers: Die Tanzgruppe der Rehbachschule sorgte mit ihrem Auftritt für Unterhaltung.

Volpriehausen. Wenn der Neujahrsempfang in der „Glückauf-Halle“ stattfindet, dann gehört dazu auch ein herzliches „Glückauf“ zur Begrüßung. Zugerufen hat es Sonja Gierke, Vorsitzende des Gastgebers SC Volpriehausen, mehr als 300 Gästen, die der Einladung der Stadt gefolgt waren.

Schon eine halbe Stunde vor Beginn bot sich in der Halle ein buntes Bild. Am Eingang begrüßten Sonja Gierke, der feierlich mit Amtskette gekleidete Bürgermeister Torsten Bauer und Susanne Schulz als Vorsitzende des Stadtjugendrings die Gäste.

Zwischen den Stuhlreihen wuselten die jungen Schülerinnen und Schüler der Tanzgruppe und des Chores der Rehbachschule umher, die Vertreter des Wienser Sportvereins mit Karnevalsmützen machten Werbung für die anstehenden Büttenabende. Viele Feuerwehrmänner waren in Ausgeh-Uniform erschienen. Vertreter von Vereinen, Verbänden und Kirchen, aus Politik und Kaufmannschaft nutzten die Gelegenheit, sich mit einem Glas Sekt oder O-Saft in der Hand auszutauschen. Da das besser im Stehen als im Sitzen funktioniert, waren und blieben viele Stühle auch während der Reden und Vorführungen unbesetzt.

SC-Chefin Gierke freute sich, dass die Stadt auf ihren Wunsch, den Neujahrsempfang in diesem Jahr nach Volpriehausen zu verlegen, gleich positiv reagiert hatte. Gierke nutzte die Gelegenheit, alle Anwesenden zur 100-Jahr-Feier ihres Vereins einzuladen und rief dazu auf, den Empfang als „Multiplikatorenveranstaltung“ für die eigenen Anliegen und Feiern zu nutzen.

Ortsbürgermeister Gerd Kimpel wies auf das Uslarer Land und die „lebens- und wohnenswerte Bollertregion“ hin, mit einer gesunden Umwelt und viel Natur vor der Haustür. Er wertete die Anwesenheit der vielen Gäste, darunter der Europaabgeordneten Lena Düpont, erfreut als Hinweis, dass daran ein waches Interesse bestehe.

Susanne Schulz dankte allen Förderern und Ehrenamtlichen, ohne die der Stadtjugendring und die Vereine viele Angebote nicht machen könnten. Unter anderem plane man für dieses Jahr Fortbildungen für ehrenamtliche Mitarbeiter. Um Kinder in der Region stark zu machen, brauche es die ganze Stadt, erinnerte sie an ein afrikanisches Sprichwort. Ihr Wunsch an die Gäste: neue Ideen für Aktionen und einmal den Jugendpreis des Landkreises Northeim für Uslar gewinnen.

Bürgermeister Bauer war für den Rückblick zuständig und führte Vorhaben auf, die dieses Jahr angegangen oder zu Ende gebracht werden sollen. Er dankte allen Helfern und Helferinnen, die zum Gelingen des Nachmittags beigetragen hatten. Dabei geriet er fast selbst ins Schwitzen. Denn für Vorführungen des Schulchors, der „Schooldancers“ sowie der Tanzgruppe Akshota musste das Rednerpult mehrfach von der Bühne und Bauer fasste mit an.  zyp

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