Sängerin aus dem Uslarer Land

Cheryl van Oyen startet am Freitag bei „Voice of Germany“

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Großer Auftritt: Cheryl van Oyen, die auf der Steimke, im Bild das Haupthaus des Hofes, lebt und arbeitet, steht heute bei der Castingshow „The Voice of Germany“ auf der Bühne.

Steimke. Eine junge Frau aus dem Uslarer Land steht am Freitagabend auf der großen Bühne: Cheryl van Oyen tritt bei der Show "Voice of Germany" auf Sat.1 auf.

Die Steimke zwischen Uslar und Schoningen lebt seit der Übernahme durch die Familie Schöning nicht nur durch Betriebsamkeit auf, sondern vor allem auch als Ort kultureller Veranstaltungen. Jetzt kommt von dem Gutshof zwischen Uslar und Schoningen sogar eine junge Frau, die bei der Castingshow „The Voice of Germany“ auftritt. Es ist Cheryl van Oyen, die seit einem Jahr auf der Steimke lebt und arbeitet.

Die 23-Jährige, deren kompletter Name Cheryl Vorstermann van Oyen lautet, hat mit Anastacia ein stimmgewaltiges Vorbild und singt heute, Freitag, ab 20.15 Uhr auf Sat. 1 in der Castingshow den Titel „Get Away“ von Jessie J. Der erste Wettbewerb bei „The Voice of Germany“ heißt Blind Audition. Dabei sitzen die Jurymitglieder mit dem Rücken zu den Sängern und entscheiden nur aufgrund der Stimme, ob sie den Kandidaten im Team haben wollen. Danach geht es in die Runde mit dem Namen Knockouts, danach in die Liveshows und ins Finale.

Cheryl schwärmt von der Show und sieht sie als große Chance, auf sich aufmerksam zu machen. Dabei ist es nicht so wie bei einer anderen bekannten Castingshow, „wo sich die Leute zum Affen machen“, erklärt Cheryl: Bei „The Voice of Germany“ geht es nur um die Stimme und nichts anderes.

Der Rummel in Berlin, wo die Show gedreht wird, ist ganz okay, sagt die 23-Jährige. Doch die Rückkehr zur Ruhe und aufs Land ist ihr mindestens genauso wichtig. Hier arbeitet sie als eine Art Hauswirtschafterin. Unter anderem kümmert sie sich um die Ferienwohnungen. Auch ihr Freund lebt und arbeitet auf der Steimke, in der Werkstatt von Robert Schöning.

Auf das Anwesen kam sie vor über einem Jahr, als ihre beste Freundin hier arbeitete und sie einlud: „Komm doch mal her.“ Sie folgte der Einladung – und blieb. Für sie ist die ländliche Idylle nichts neues. Cheryl, gebürtige Holländerin und jüngste von sechs Kindern, ist im Schwarzwald groß geworden, die meisten Jahre in Herzogsweiler, einem kleinen Ort im Kreis Freudenstadt.

Zum Singen kam sie durch ihre Familie, die indonesische Wurzeln hat: Ihr Vater Dolf tourte mit ihnen durch Europa. Die Band mit dem Namen Dolf & Family spielte christliche Popmusik. Im vorigen Jahr haben eine Schwester und deren Mann Cheryl bei „The Voice of Germany“ angemeldet. Sie ging zum Vorsingen und kam mit einer Einladung zurück.

„Ich war so nervös“, berichtet Cheryl. Klar, Bühnenerfahrung hat sie reichlich. Doch ganz allein auf der Bühne zu stehen, war neu, gibt sie zu. Zum Verlauf der Show darf sie natürlich nichts verraten, hat aber einen großen Wunsch: „Die darf man nicht verpassen, nicht nur wegen mir, sondern wegen der vielen anderen tollen Talente.“

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