Ortsrat informierte sich über Baufortschritt in der Amelither Dorfgemeinschaftsanlage

Dampfsperre für Fußboden

Baustellen-Begehung: Mitglieder des Ortsrates Nienover und Einwohner ließen sich von Björn Mund (blaues Hemd) den Sachstand der Renovierungsarbeiten erklären. Foto: Dumnitz

Amelith. Mitglieder des Tischtennisclubs Amelith haben in Eigenleistung den alten und maroden Fußboden aus der Dorfgemeinschaftsanlage herausgerissen. Der Bauschutt liegt jetzt in einem Container neben der Anlage, die von den Tischtennisspielern auch für den Spielbetrieb genutzt wird. „Die Vorarbeiten für den neuen Belag sind erledigt“, sagte der Vorsitzende Björn Mund bei einer Begehung mit dem Ortsrat.

Laut Bodenfeldes Bürgermeister Mirko von Pietrowski begleitet die Sanierungsarbeiten ein Architekt aus der Gemeinde. Der Auftrag für die Erneuerung des Fußbodens soll jetzt erteilt werden. Vorgesehen ist, dass der Betonfußboden eine Dampfsperre erhalten soll und dann den Unterbau für einen entsprechenden Sportfußboden mit PVC-Belag.

Durch die Eigenleistung der Einwohner komme man vermutlich mit den veranschlagten 15 000 Euro für die Erneuerung des Fußbodens hin, hieß es am Rande der Begehung vor der jüngsten öffentlichen Sitzung des Ortsrates Nienover. Von Pietrowski rechnet damit, dass die Fußbodenarbeiten noch innerhalb der Sommerferien erledigt werden, damit der Tischtennis-club ab der neuen Spielsaison wieder das Dorfgemeinschaftshaus für den Sportbetrieb nutzen kann.

Das Dorfgemeinschaftshaus in Amelith war von 1965 bis 1974 Grundschule für die Bodenfelder Bergdörfer Polier, Nienover und Amelith. Danach stand das Gebäude einige Jahre lang leer, 1979 wurde es dann auf Vorschlag etlicher Einwohner meist in Eigensleitung zum Dorfgemeinschaftshaus umgebaut. 1996 erfolgte ein weiterer Umbau und der Anbau des Feuerwehrgerätehauses.

Das Dorfgemeinschaftshaus nutzt seither auch die Ortsfeuerwehr für ihre Treffen. Außerdem wird das Gebäude mit sanitären Einrichtungen und Küche über die Gemeindeverwaltung unter anderem auch für private Feiern vermietet.

Erst diesen Sommer wurde das 50-jährige Bestehen des alten Schulgebäudes in der Gemeinschaftsanlage gefeiert. Danach begannen die vorbereitenden Arbeiten für die Erneuerung des Fußbodens, die aus Sicht aller Beteiligten eine sinnvolle und nötige Investition für den Bestand der Anlage sei, wies es auch bei dem Ortstermin hieß. (jde)

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