Nur 25 Dinkelhäuser stoßen beim Neujahrsempfang auf 2017 an

Ließen sich die Laune nicht verderben: Dinkelhausens Ortsbürgermeister Dietrich Klinkermann (stehend) und die nur wenigen Gäste des Neujahrsempfangs. Foto: Schneider

Dinkelhausen. Eigentlich wollte Dinkelhausens Ortsbürgermeister Dietrich Klinkermann sagen, dass er sich freut, dass die Dinkelhäuser so zahlreich der Einladung zum Neujahrsempfang gefolgt sind. „Das Wort zahlreich lasse ich lieber weg“, sagte der Ortsbürgermeister und konnte seine Enttäuschung über nur 25 Besucher nicht verbergen.

Keine Frage: Eis- und Schneeglätte an diesem Samstagabend hielten garantiert einige Einwohner davon ab, ins Dorfgemeinschaftshaus zu kommen. Unter anderem fehlten die offiziellen Vertreter von TSV und Feuerwehr und damit auch deren Grußworte und Ausblicke. Oder lag es am Terminwechsel von Sonntagvormittag auf Samstagabend? Beim Empfang gab es dazu ein kollektives Schulterzucken.

Ortsbürgermeister Klinkermann stellte nichtsdestotrotz den Ausblick auf 2017 in den Vordergrund: Der Ortsrat werde sich wieder verstärkt um die Straßen kümmern.

Es sind wieder zahlreiche Risse aufgetreten, berichtete Klinkermann. Geplant ist, die Straßenreparatur mit mehreren Orten zu organisieren, um die Kosten niedrig zu halten. Im vergangenen Jahr hat der Ortsrat sein gesamtes Geld für die Straßenreparatur ausgegeben: fast 4000 Euro.

Wenig Interesse am Ortsrat

Rückblickend bedauerte der Ortsbürgermeister, dass nur acht Einwohner zur Aufstellungsversammlung für die Kommunalwahl kamen. „Es ist nicht schön, wenn kein Interesse mehr an der Ortsratsarbeit besteht, opfern wir doch unsere Freizeit, um Dinkelhausen zu bewegen und nicht nur über die Hinterlassenschaften von Hunden zu schimpfen.“

30 Jahre Seniorennachmittag

Der Ortsrat veranstaltete acht Seniorennachmittage und die Jubiläumsfeier 30 Jahre Seniorennachmittag in Dinkelhausen. Er hoffe, dass die Resonanz auch auf diesem Gebiet nicht weiter nachlasse.

Klinkermann lobte dafür den Einsatz von Heinrich Otto, der sich um die Ruhebänke kümmert, von Albert Borchert, der sich um den Spielplatzbrunnen und die Kirchenruine kümmere und seine Frau Ilse bei der Bepflanzung der Mauer an der Hauptstraße unterstützt.

Klinkermann rechtfertigte, dass Banketten und Gräben nicht geräumt wurden, damit, dass die Sanierung der Asphaltstraßen Vorrang habe. Lob gab es für den Einsatz aller Beteiligten beim Aufstellen und Schmücken des Weihnachtsbaumes sowie für alle, die sich fürs Gemeinwohl eingesetzt haben.

Der Ortsbürgermeister bedauerte, dass es Silvester erneut keinen Neujahrsbock gegeben hat. „Wir haben es wirklich versucht“, sagte Klinkermann und rief auf, sich für den Erhalt des alten Brauches einzusetzen. (fsd)

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