Arbeitseinsatz zur Trockenlegung mit Großvätern, Vätern und einigen Kindern

Drainage für den Spielplatz

Arbeitseinsatz: Bei der Trockenlegung des etwa 4700 Quadratmeter großen Kinderspielplatzes halfen am Samstag Großväter und Väter mit. Auch der Nachwuchs verfolgte die Arbeiten an der Drainage auf dem bisher oft feuchten Spielplatzareal. Foto: Dumnitz

Delliehausen. Der Spielplatz an der Rehbachstraße in Delliehausen ist wohl die längste Zeit ein Feuchtbiotop gewesen. Nachdem der örtliche Solling-Heimatverein den Platz für 2500 Euro von den Niedersächsischen Landesforsten gekauft hat, wurden jetzt Drainagerohre verlegt.

Der Platz sei noch nie besonders trocken gewesen, aber seit dem vergangenen Jahr glich er einem Feuchtgebiet. Die alten Ton-Drainagerohre waren zugesetzt, wurde jetzt deutlich. Am Samstag halfen zehn Großväter und Väter mit, um die neue Drainage auf dem Platz zu verlegen. Laut Ortsbürgermeister Wolfgang Boeder, der gleichzeitig auch Vorsitzender des Heimatvereins ist, ist die Stadt nach wie vor für die Unterhaltung und Pflege des Platzes zuständig.

Geändert habe sich lediglich der Besitzer des Platzes. Das sei jetzt der Verein. Und dadurch seien die Bauarbeiten zur Trockenlegung und damit auch der Erhalt des Platzes möglich geworden.

5000 Euro hat der Heimatverein von der Sportförderung des Landkreises Northeim als Zuschuss fürs Trockenlegen erhalten. Dazu kommen 2000 Euro von der Stadt. Dafür wurde Material für bisher 3500 Euro gekauft. Schotter, Vlies, Drainagerohre und Sickerkies. Bisher haben die freiwilligen Helfer bereits über 100 Arbeitsstunden abgeleistet, sagte Boeder. Gräben wurden gezogen, um darin die Drainage mit Abfluss in den Rehbach zu verlegen. Den Plan dafür hat Thomas Sattler von der Stadtverwaltung dem Heimatverein erarbeitet.

Plan der Stadtverwaltung

Neun Rohrstränge von jeweils etwa 50 Meter Länge sollen das Oberflächenwasser quer über den Platz und ein über 55 Meter langes und doppelt so großes Drainagerohr ableiten, damit Kinder wieder trockenen Fußes auf dem Platz spielen können. Wolfgang Boeder rechnet damit, dass die Arbeiten Ende September abgeschlossen sind. Mit kleineren Treckern wurde am Samstag Kies auf den Platz gefahren und mit Schippen von den Helfern auf den durchlässigen Drainagerohren verteilt.

In den nächsten Wochen wollen sich die Freiwilligen zu weiteren Arbeitseinsätzen treffen. Dazu sei jeder Einwohner eingeladen. Nach und nach sollen die Schächte wieder mit Boden verfüllt werden, damit dann Rasen ausgesät werden kann. Später soll noch ein neues Multifunktions-Klettergerüst auf dem Spielplatz am Rehbach aufgestellt werden.

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