Deutsche Meisterschaften im Mini-Cart (Bobby-Car) auf dem Tappenberg in Wiensen

Mit 40 durch die Kurve

Wiensen. Rasante Rennen mit roten Flitzern erlebten die Zuschauer am Wochenende in Wiensen. Es waren keine Ferraris, sondern getunte Bobby-Cars.

Denn die Wienser Junggesellen und das Bobby-Car-Profi-Team Haubold aus Schönhagen richteten auf der Gefällstrecke vom Tappenberg über die Teichstraße zur Sandbeke die Deutsche Meisterschaft im Mini-Cart aus.

Die elf Akteure beim Hauptrennen der Profis am Sonntag beeindruckten am meisten. Sie sausten mit ihren modifizierten Bobby-Cars die 450 Meter-Strecke hinunter und erreichten dabei in der ersten Kurve, wo der Tappenberg in die Teichstraße mündet, Geschwindigkeiten bis zu 40 km/h. Auch durch die Zielkurve von der Teichstraße in die Sandbeke fegten die Bobby-Car-Spezialisten, als wäre die Fliehkraft aufgehoben.

Haubold auf Platz drei

Auf den geraden Streckenteilen liegen die Piloten wie die Rodler auf ihren Rennautos. Nur kurz vor den Kurven richten sie sich auf. Für Lokalmatador Daniel Haubold sah es lange Zeit gut aus. Haubold, der mit seinem Vater Andreas das ADH-Renn-Team bildet, unterlag erst im Halbfinale denkbar knapp. Den Sieg holte sich Marcel Paul (Bad Soden) im Finale über Stephan Kusch (Gedern). Beim Hauptrennen mit elf Akteuren gab es mehrere Läufe mit jeweils zwei Piloten gegeneinander.

Zu den Aktiven, die aus ganz Deutschland kamen, gesellten sich auch drei Piloten aus dem Uslarer Land: Jan Gundelach auf Rang vier, Maik Rütten auf Platz acht und David Fischer (Rang neun).

Bilder der Veranstaltung

Bobby-Car-Rennen Deutsche Meisterschaft

Am Samstag herrschten bei Regen und Kälte keine guten Bedingungen für die Rennen der Jugend und der Amateure. Den Abschluss des ersten Renntages bildete der Diskoabend des Junggesellenvereins im Dorfgemeinschaftshaus, bei dem sich die Gastgeber über knapp 400 Besucher freuten.

Am Sonntag atmeten dann alle auf, als es zumindest trocken blieb und die Rutschgefahr gebannt war. Schon die Kinder deuteten bei ihrem Rennen auf verkürzter Strecke auf der Teichstraße an, wie schnell man schon mit einem handelsüblichen Bobby unterwegs sein kann.

Zum Training und zum Hauptlauf stieg denn auch die Zahl der Zuschauer ständig an, so dass auch die Kulisse vor allem hinter den Stroh-Barrieren in den beiden Extrem-Kurven stimmte. (fsd)

Rubriklistenbild: © Röber

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