Ehrung im Ortsrat

Ehrentitel für Schorse Elias nach 20 Jahren als Ortsbürgermeister

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Der Ortsrat steht hinter dem Ehren-Ortsbürgermeister: Tim Koch (von links), Gerald Leibecke, Jens Siebert, Georg-Wilhelm Elias mit seiner Urkunde, Christian Kempe, Uslars Bürgermeister Torsten Bauer und Marcel Drüke.

Fürstenhagen. Georg-Wilhelm Elias ist zum Ehren-Ortsbürgermeister von Fürstenhagen ernannt und geehrt worden.

„Lieber Schorse, mit dieser Ehrung wollen wir Dir unsere Anerkennung aussprechen“, sagte Uslars Bürgermeister Torsten Bauer am Dienstag in der öffentlichen Sitzung des Ortsrates Fürstenhagen im Gasthaus Ackerhans. Mit Schorse meint er Georg-Wilhelm Elias (68), der 20 Jahre lang Ortsbürgermeister des Dorfes war und jetzt den Titel Ehren-Ortsbürgermeister trägt.

Von 1996 bis 2016 lenkte Elias als Ortsbürgermeister die Geschicke des 327-Seelen-Dorfes. Über drei Wahlperioden war Elias Chef des Dorfes und erfüllte damit die Voraussetzungen für die Ehrenbezeichnung, die auf einer Urkunde dokumentiert ist. Die Stadt brauche aktive Bürger, sie sei auf Menschen angewiesen, die sich in das kommunale Geschehen einbringen, sagte Torsten Bauer in seiner Rede vor 44 Einwohnern. Eine Stadt, die wirklich Heimat sein will, brauche Menschen, die sich für ein lebendiges Miteinander einsetzen, so der Bürgermeister.

Blumenstrauß für Ehefrau

Der Rat der Stadt hatte der Ehrung bereits im Dezember 2017 zugestimmt. Aus verschiedenen Gründen sei die Verleihung der Ehrenbezeichnung bisher aber nicht möglich gewesen, sagte Ortsbürgermeister Jens Siebert. Er überreichte Ehefrau Jutta Elias einen Blumenstrauß und bedankte sich für ihre Geduld, Nachsicht und die Unterstützung an vielen Stellen.

Der Ortsrat des Dorfes hatte den Vorschlag für die Ehrung gemacht, hieß es am Dienstag. Georg-Wilhelm Elias freute sich über die Ehrung. Er bedankte sich bei seinen damaligen Mitstreitern im Ortsrat und seiner Familie, die ihm eine Stütze war und die oft auf ihn verzichten musste.

Er dankte auch dem Team des Gasthauses Ackerhans, das bei Arbeitseinsätzen der Einwohner immer für Essen und Getränke gesorgt habe. Es habe im zwei Jahrzehnte lang Spaß gemacht, auch wenn er Nacken- und Rückschläge einstecken musste.

Mehrgenerationen-Räume

Damit spielte er unter anderem auf die unterschiedlichen Positionen beim Thema Windkraftanlagen am Ortsrand an. Elias zeigte sich jedoch versöhnlich und lud alle Anwesenden der Sitzung zu einem Imbiss ein und bezahlte auch die Getränke.

Zum Thema Nachnutzung der leer stehenden Ex-Volksbank-Räumlichkeiten hieß es im Ortsrat, dass man die Örtlichkeit neben dem Feuerwehrhaus gern als Mehrgenerationen-Räume nutzen wolle. Bis zum Frühjahr soll geprüft werden, ob das möglich ist und ob es dafür Fördergeld gibt.

Die 8000 Euro Ortschaftsgeld für dieses Jahr sind ausgegeben, sagte Siebert. Im kommenden Jahr stünden Reparaturen am Graseweg und dem Sportplatzweg an.

Eine Entscheidung zum Verkauf der Maschebornquelle auf einer Wiese in der Gemarkung wurde verschoben. Es gebe noch Klärungsbedarf wegen der Wasserrechte. Ein örtlicher Landwirt will die Wiese mit der nicht mehr genutzten Quelle von der Stadt kaufen.

Von Jürgen Dumnitz

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