CDU und SPD teilen Ortsbürgermeister-Posten in der Kernstadt

Eine Halbzeit mit Lütge

Der neue Ortsrat Uslar: (stehend, von links) Andreas Böhme, Bernd Franke, Ortsbürgermeister Gerd Lütge, Harald Schocke, Jona Brecht, Ersen Atak, Artur Görder, Werner Horstmann, Harald Bode, Arno Riedke und (vorn, von links) Nicole Wilksch, Kristina Bäthe und Elke Gropp. Foto: Schneider

Uslar. Der Ortsrat der Kernstadt Uslar demonstrierte während der konstituierenden Sitzung große Einigkeit: Die große Koalition mit SPD und CDU (beide fünf Sitze) wählte mit Zustimmung von UWG, Grünen und Linken Gerd Lütge (CDU) zum neuen Ortsbürgermeister der Kernstadt.

Ebenso einmütig wurden Werner Horstmann (SPD) als erster und Arno Riedke (SPD) als zweiter Stellvertreter des Ortsbürgermeisters gewählt. Vereinbart ist, dass Lütge nach der Hälfte der Legislaturperiode zurücktritt und Arno Riedke von der SPD für die restlichen zweieinhalb Jahre Ortsbürgermeister wird und die CDU die Stellvertreter stellt.

In seiner Antrittsrede sagte Lütge, dass die Gruppenvereinbarung von CDU und SPD ein Zeichen für die Gemeinsamkeit in der Sache sei: „Zum Wohle der Bürger über Parteigrenzen hinaus“, sagte Lütge. Er rief vor allem vor dem Hintergrund der Finanznot die Bürger zur Mitarbeit auf und nannte so erfolgreiche Projekte wie den Diakonieladen „Jacke wie Hose“ und die Tafeln des Vereins Hilfe zur Selbsthilfe (HzS).

Lütge gab das Motto aus, die Interessen der Kernstadt vor die der Partei zu stellen, und begrüßte die wiedergewählten als auch die neuen jungen Leute im Ortsrat.

Verabschiedet wurde mit Alfred Bayer (CDU) ein Urgestein der Kernstadt-Kommunalpolitik: Er saß seit Bestehen des Kernstadt-Ortsrates 1986 in dem Gremium und trat auf eigenen Wunsch nicht mehr an. Auch Karl-Heinz Driehorst (CDU), der dem Ortsrat fünf Jahre angehörte, hatte nicht mehr kandidiert. Ausgeschieden sind zudem Werner Schladerbusch, Hanna Antoniades (beide SPD) sowie Herbert Sperling (SPD, aber fraktionslos). (fsd)

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