DRK-Rettungswache bietet seit einem Jahrzehnt schnelle Hilfe bei Notfällen

10 000 Einsätze in zehn Jahren

Stammsitz der Rettungswache: Das Gebäude in Gieselwerder mit dem Rettungswagen. Foto: Privat/nh

Gieselwerder. Die Rettungswache Gieselwerder des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Hofgeismar feiert ihr zehnjähriges Bestehen. Seit einem Jahrzehnt rückt das Team des Rettungswagens (RTW) nun schon zuverlässig zu Einsätzen nach Oberweser, Wahlsburg und Reinhardshagen aus.

Am 31. Dezember 2001 wurde die Wache erstmals ab 19 Uhr besetzt. Notwendig wurde die Einrichtung der Wache damals, weil die in Hessen gesetzlich festgeschrieben Hilfsfrist von zehn Minuten bis zum Einsatzort in diesem Bereich nicht einzuhalten war. Deshalb wurde die Wache durch den Landkreis ausgeschrieben und der Rettungsdienst des DRK Hofgeismar erhielt den Zuschlag.

So wurde die rettungsärztliche Versorgung der Bevölkerung in Oberweser, Wahlsburg und Reinhardshagen bei Notfällen deutlich verbessert. Unterstützt wird das Rettungsfachpersonal des RTW durch die Notärzte aus Hofgeismar, Hann. Münden und Uslar sowie durch die Besatzungen der Rettungshubschrauber aus Kassel und Göttingen.

Da Notärzte manchmal längere Anfahrtswege haben, müssen die Rettungsassistenten bis zum Eintreffen des Notarztes eigenverantwortlich handeln. Dazu gehören etwa das Anlegen einer Infusion und die Gabe lebensrettender Medikamente. Deshalb sind in Gieselwerder besonders erfahrene Rettungsfachkräfte im Einsatz.

Den ersten Einsatz hatten die Helfer fast gleich am ersten Tag: Ein Gast einer Silvesterfeier benötigte um kurz nach Mitternacht in Vernawahlshausen Hilfe. Seiher war der Rettungswagen 10 000 Mal im Einsatz. 6000 Mal bei Notfällen.

Schnelle Reaktion

Als am Neujahrstag 2003 die Straße zwischen Gieselwerder und Oedelsheim durch einen Erdrutsch unpassierbar war, wurde schnell reagiert und noch am selben Tag für vier Wochen ein zusätzlicher Rettungswagen in Oedelsheim stationiert. Ein Teil des zusätzlich notwendigen Personals stellte der DRK-Kreisverband.

Die Wache in Gieselwerder spielt seit Jahren eine wichtige Rolle bei der Ausbildung neuer Rettungsassistenten innerhalb des DRK Hofgeismar. Dort finden regelmäßig praktische Übungen statt. Die Realitäts- und Praxisnähe wurde dabei bereits gelobt.

Eine weitere Verbesserung der Notfallversorgung soll es im Frühjahr durch die Verlegung der Rettungswache des DRK in Helmarshausen geben. Die Wache zieht vom Gelände des Helmarshäuser Krankenhauses in ein Gebäude an die Bundesstraße 83. (nix)

www.drk-hofgeismar.de

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