Mitglieder wollen Dachverein zuarbeiten und sich fürs Badeland stark machen

Eschershausen. Nur eine lebendige Region lässt sich wirkungsvoll vermarkten. Diese Erkenntnis ist das Ergebnis der jüngsten Sitzung der Arbeitsgemeinschaft der Verkehrsvereine im Gasthaus Johanning in Eschershausen.

Dazu gehören laut Bericht von Theo Wegener (Bodenwerder), Geschäftsführer des Touristik-Zentrums Solling-Vogler-Region im Weserbergland mit Sitz in Neuhaus, unter anderem das Badeland, die Freibäder, der ErlebnisWald, die Jugendherberge, der Schmetterlingspark, der Wohnmobilstellplatz, die Altstadt und die schönen Dörfer.

Durch touristisch interessante Veranstaltungen könnten Vereine und Gastronomie wesentlich zu einer lebendigen Region beitragen. „Dies zwingt uns, für die Besonderheiten unserer Region zu kämpfen und positive Signale zu geben“, sagte Wegener vor den Vertretern der Verkehrsvereine aus dem Uslarer Land und Bodenfelde sowie Horst Johanning und Claudia Filpe von der Stadt Uslar.

Allen stellte Theo Wegener die Werbestrategien der Solling-Vogler-Region vor, die unter der Dachmarke Weserbergland vermarktet werden. Ein besonderer Schwerpunkt seien die Bereiche Wandern und Fahrradtourismus. Nach sechs Monaten Arbeit von Neuhaus aus sei festzustellen, dass die notwendige Umwandlung des Vereins keinen Einbruch beim touristischen Marketing zur Folge gehabt habe. „Die Solling-Vogler-Region ist positiv auf dem Markt angekommen“, sagte Wegener. Das sei durch die Buchungszahlen und die gute Wahrnehmung auf dem Markt erkennbar.

Die Anwesenden zeigten sich erfreut über diese Entwicklung und waren sich darüber einig, dass der Zusammenschluss der Region der richtige Schritt für die Zukunft war. „Wir müssen jetzt mit dem Touristik-Büro in Uslar, den Orten und den Vereinen der Geschäftsstelle derv Solling-Vogler-Region zuarbeiten“, so die Vorgabe von Winfried Müller (Delliehausen), dem Vorsitzenden der AG der Verkehrsvereine.

Eberhard Otto (Eschershausen) stelle als Vorsitzender des Fördervereins Uslarer Badeland die Schritte zur Rettung des Hallenbades vor. Am 22. Mai soll die Badeland-Genossenschaft gegründet werden, hieß es.

Die Mitglieder der Verkehrsvereine sollen die Bemühungen um Paten aus der Wirtschaft, um Spender und Mitglieder für die Genossenschaft unterstützen, forderte Otto. Ein funktionierendes Badeland biete Einwohnern und Touristen gleichermaßen mehr Lebensfreude. (jdx)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.