Verein Art Uslar verschenkt Kunstobjekt an die Stadtverwaltung in Uslar

Eitelkeiten im Rathaus

Baum der kleinen Eitelkeiten: Dr. Karin Hahn (von links) und Susanne Schulz übergaben das Geschenk von Art Uslar an Bürgermeisterin Martina Daske. Foto: Schmidt-Hagemeyer

Uslar. Das Uslarer Rathaus schmückt ein weiteres Kunstwerk: „Baum der kleinen Eitelkeiten“ heißt das mit Spiegelsplittern besetzte Geäst, das Mitglieder des Vereins Art Uslar gestaltet haben.

Der glitzernde Baum war ein Beitrag der Künstler zur Ausstellung im Uslarer Museum über die Geschichte der Spiegel- und Glasproduktion in Amelith. Statt Blättern funkeln kleine Spiegel- und Glasscherben an den Ästen. Sie sollen auf die Vielfalt der menschlichen Eitelkeiten verweisen, getreu dem Märchenspruch: „Spieglein, Spieglein an der Wand...“

Allerdings komme der Baum freundlicher daher als der Spiegel der bösen Königin aus dem Märchen Schneewittchen, „indem er mit liebevollem Humor unsere vielen Facetten der kleinen und großen, liebenswerten und weniger liebenswerten Eitelkeiten aufsplittert, verästelt und zersprengt“, ist in der Erklärung neben dem Kunstwerk nachzulesen.

Als jüngst die Ausstellung „Die Fabrik im Wald“ im Uslarer Museum abgebaut wurde, musste auch der mehr als drei Meter hohe „Baum der kleinen Eitelkeiten“ umziehen und steht inzwischen ein Haus weiter im Rathaus-Flur in der ersten Etage vor dem Zimmer von Bürgermeisterin Martina Daske.

Dr. Karin Hahn und Susanne Schulz vom Verein Art Uslar brachten das Kunstwerk ins Verwaltungsgebäude. Martina Daske freute sich sehr über das Geschenk. „Es passt sehr gut an den Platz hier“, sagte die Bürgermeisterin. „Ich wünsche mir, dass jeder, der zu mir kommt, ein wenig davor verweilt und reflektiert.“ (shx)

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