Jugendwohnprojekt ist für 13. Januar nach Berlin zur Verleihung eingeladen worden

Zum Ende winkt ein Preis

Präsentation der 70-seitigen Dokumentation: Das Ergebnis der Projektarbeit zum Thema Mauern und Grenzen gibt es jetzt auch als Broschüre. Unser Bild zeigt Jugendliche und Betreuer des Jugendwohn-Projektes des Albert-Schweitzer-Familienwerks. Foto: Dumnitz

Uslar. Chancen auf einen Preis für ihren Beitrag „The wall and stones – Mauern und Grenzen“ rechnen sich ein Dutzend Jugendliche und ihre Betreuer vom Uslarer Jugendwohnprojekt des Albert-Schweitzer-Familienwerkes aus. Eine Einladung zur Preisverleihung in die Bundeshauptstadt haben sie – wie alle anderen Teilnehmer des bundesweiten Projektes unter der Förderung des Bundesministerium für Bildung und Forschung zum Thema „Kultur macht stark“ – jedenfalls erhalten.

Am Dienstag, 13. Januar, soll die Vergabe der Preise für die Besten ähnlich wie bei einer Bambi-Verleihung stattfinden, kündigt Uschi Theiß vom Jugendwohnen an. Vor wenigen Tagen haben die Jugendlichen ihre Erkenntnisse und die einzelnen Projektschritte in einer 70-seitigen Dokumentation herausgegeben. Das Werk im DIN A 4-Format kann man sich für 12.50 Euro im Büro des betreuten Jugendwohnens (Telefon 05571-913041) bestellen.

Auftakt der Projektarbeit war im Frühjahr vergangenen Jahres im Uslarer Kulturbahnhof. Es folgte ein Besuch im Grenzlandmuseum Teistungen und später wurden Zeitzeugen befragt. Eine kulturpädagogische Fahrt führte die Jugendlichen und ihre Betreuer nach Berlin, später gab es noch einen Kreativtag und die Ausstellung in der „Nacht der Kultur“ im Uslarer Rathaus. Dann entschieden sich Sabine Böker als Leiterin des Betreuten Jugendwohnens und Andrea Schlemme, die für die konzeptionelle Projektplanung zuständig war, für eine gedruckte Dokumentation. Diese ist nun unter anderem gespickt mit Kunstwerken, Comicbildern, Aquarellen und Graffiti der Beteiligten. „Wir hatten alle viel Spaß an dem Projekt und haben viel über die eigenen Grenzen gelernt“ heißt es von Maren Hensel, die für das Layout der Publikation zuständig war.

Preisgeld winkt

Durch die Projektbeschreibung, die Eindrücke der Teilnehmer und die Präsentation der Ergebnisse bietet die Broschüre viel Material, das auch für andere pädagogische Einrichtungen informativ sein kann, heißt es abschließend von den Initiatoren.

Ganz gespannt sind jetzt alle am Projekt Beteiligten jedenfalls wegen der Einladung nach Berlin. Neben den etwa 12 000 Euro Fördergeld vom Bundesministerium für Bildung und Forschung winkt nämlich bei der Ehrung der Besten ein weiterer Geldbetrag für das Projekt „The wall and stones – Mauern und Grenzen“. (jde)

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