Für ihre Gäste arbeiteten die Mitarbeiter am Tag der offenen Tür

40 Jahre Demag in Uslar: Extraschicht in Zeitlupe

Uslar. Mit mehr als 250 Mitarbeitern zählt die Demag zu den wichtigsten Arbeitgebern in Uslar. Jetzt feierte das Werk seinen 40. Geburtstag - und lud zum Tag der offenen Tür.

Bei der Eröffnung des Standortes vor 40 Jahren hat dies wohl niemand vorausgesehen. Im Götzenhof, mitten in der Uslarer Innenstadt, versuchten sich am 1. Oktober 1971 elf Frauen und ein junger Mann in einer ungewohnten Tätigkeit: dem Träufeln. Dabei handele es sich um das Einlegen der Kupferspule, erklärte Werksleiter Thomas Wiesmann am Samstag den Gästen des Tages der offenen Tür.

Als die neuen Demag-Mitarbeiter damals die Vorgabezeiten aus dem Stammwerk in Wetter an der Ruhr erfuhren, habe dies blankes Entsetzen ausgelöst, berichtete Wiesmann. Sogar von Aufgeben war die Rede. Doch der Wille, es zu schaffen, war stärker.

Im November 1971 folgte der erste Spatenstich für das mittlerweile 77 000 Quadratmeter große Demag-Werk im Uslarer Industriegebiet. Im Februar 1973 wurden die ersten Motoren komplettiert und ausgeliefert.

Heute werden in Uslar etwa 100 000 Motoren pro Jahr gefertigt. Rund 70 Prozent werden in Demag-Krananlagen, Hebemaschinen und Förderanlagen eingesetzt. Obwohl derzeit Kurzarbeit den Mitarbeitern Sorge bereitet, schaute Werksleiter Wiesmann am Samstag zuversichtlich in die Zukunft. Er sei überzeugt, dass man mit dem Engagement, der Energie und der Leistung der Belegschaft am Standort erfolgreich sein könne.

Rundgang durch das Werk

Wie ein Motor entsteht, konnten die zahlreichen Besucher am Tag der offenen Tür beim Rundgang durch das Werk sehen. Für sie arbeiteten die Mitarbeiter ausnahmsweise in Zeitlupe. Viele Teile werden allerdings vollautomatisch produziert. Durch Glasscheiben oder Gitter war zum Beispiel zu beobachten, wie ein Roboter Teile von einem Arbeitschritt zum nächsten reicht oder wie eine Maschine blitzschnell Kupferspulen wickelt.

Am Ende der Produktion werden alle Teile in der Montageabteilung im Baukastensystem zusammengesetzt. Über jede Besonderheit informiert die Mitarbeiter ein Begleitzettel, der bei jedem Motor liegt. Dann geht es weiter zur Qualitätskontrolle. Wenn der Computer keinen Fehler findet, muss dem Motor nur noch die Wunschfarbe des Kunden verpasst werden.

Tag der offenen Tür im Demag-Motorenwerk Uslar

Tag der offenen Tür im Demag-Motorenwerk Uslar © HNA/Schmidt-Hagemeyer
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Tag der offenen Tür im Demag-Motorenwerk Uslar
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Tag der offenen Tür im Demag-Motorenwerk Uslar
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Tag der offenen Tür im Demag-Motorenwerk Uslar
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Tag der offenen Tür im Demag-Motorenwerk Uslar
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Die moderne, umweltverträgliche Spritzanlage ist neu. Seit 2011 schleust die rechnergesteuerte Anlage pro Schicht maximal 240 Motoren durch die Lackierkabinen, Abdunstbereich, Trockenofen und Abkühlzone bis zur Versandstation. Von dort gehen die Demag-Motoren aus Uslar in alle Welt. (shx)

Rubriklistenbild: © HNA/Röber

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