Ausschuss für Jugend, Soziales und Sport empfiehlt Einstellung für die Saison

Fachkraft für das Freibad in Bodenfelde gesucht

Eine Fachkraft soll her: In der kommenden Saison soll wieder ein Schwimmmeister fest für den Betrieb des Freibades in Bürgerhand eingestellt werden. Archivfoto: Schneider

Bodenfelde. Für das Freibad in Bodenfelde soll für die bevorstehende Schwimmbadsaison 2014 ein Schwimmmeister, eine Fachkraft für Bäderwesen oder ein Schwimmmeistergehilfe unbefristet eingestellt werden. Das haben die Mitglieder des Ausschusses für Jugend, Soziales und Sport einstimmig so empfohlen.

Im vergangenen Jahr sei eine Notlösung praktiziert worden, die nicht zulässig sei, sagte Bürgermeister Hartmut Koch im Fachausschuss vor zehn Zuhörern. Er habe sich beim Kommunalen Schadensausgleich Hannover erkundigt. Nach seinen Erkenntnissen sei bei der Betriebsführung wie im vergangenen Jahr „eine Haftung des Bürgermeisters mit seinem Privatvermögen nicht auszuschließen“. Eine Fachkraft müsse während des Betriebes permanent vor Ort sein, so Koch.

Als Ausschuss-Vorsitzender fragte Reinhard Papesch (SPD) nach den Ergebnissen der Gespräche wegen einer möglichen Besetzung aus einem Schwimmmeister-Pool. Koch sagte, er habe sich in Uslar und Dassel erkundigt. Um Nutzen von einem Pool zu haben, müsste Bodenfelde jedoch eine Fachkraft mit einbringen. Ratsherr Klaus Glaesner (Wählergemeinschaft) sagte, dass der Freibad-Förderverein, der das Bad der Gemeinde seit Jahren betreibt, und auch die DLRG Bodenfelde in jedem Fall Unterstützung durch eine Fachkraft brauchen. Unter anderem für die Betriebs- und Badeaufsicht, Wasseraufbereitung und Hygiene sowie die Überwachung der technischen Anlagen. Das empfahlen die Mitglieder des Ausschusses einmütig. (jdx)

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