62-jähriger Uslarer fällt aber nicht darauf herein

Falsche Polizistin am Telefon: Uslarer wusste sich zu helfen

Uslar. Eine 62-jähriger Uslarer hat am Donnerstagvormittag alles richtig gemacht, als sich am Telefon eine Frau als Polizistin ausgab und Geld und Kontodaten verlangte: Er brach das Gespräch ab.

Das Telefon klingelte bei dem Uslarer am Donnerstag um 10.35 Uhr. Am anderen Ende der Leitung meldete sich eine Frau und behauptete, von der Polizei zu sein. Sie gab an, dass mit der Bankverbindung des Uslarers im Ausland „Unfug“ betrieben würde. Zur Sicherung und zur Rückgewinnung seiner Daten müsse der 62-Jährige halbjährlich einen Betrag von 52 Euro überweisen. Zur einfacheren Abwicklung solle er doch seine Kontodaten nennen.

Die Uslarer Polizei lobte das Verhalten des Uslarers, der das Gespräch abbrach und gibt folgenden Tipp in solchen Fällen: „Niemals am Telefon Kontodaten, Pin-Nummern und ähnliches bekannt geben, wenn der Anrufer nicht persönlich bekannt ist. Weder Polizeibeamte, Finanzbeamte, Sparkassen- oder Bankangestellte noch Mitarbeiter andere Behörden und Institutionen werden diese sehr privaten Daten am Telefon einfordern.“ (fsd)

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