Positive Bilanz der Wienser Junggesellen nach dem viertägigen Packebierfest

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Eine Welle als Dank an die Mitwirkenden: Die Mitglieder des Festausschusses des Junggesellenvereins Wiensen mit.

Wiensen. Für das Packebierfest ernteten die Wienser Junggesellen viel Lob. Selbst den Profis der Party-Band Line Six ist es noch nicht passiert, dass Bierherren und -Damen die Bühne stürmten, mit dem Sänger die Packebierhymne „An Tagen wie diesen“ sangen, wobei JGV-Vorsitzender Mario Böhm auch das Schlagzeug und Henning Gehrke den Gesang übernahmen.

Dabei bebte das Zelt von den begeistert tanzenden Gästen. Den Abgang von der Bühne zelebrierten die Jungesellen in Form von „Stage Diving“ – Hechtsprüngen in die Arme der Fänger.

Auch die Musiker-Geschwister Michael und Gerd Kienzler aus dem Schwarzwald, die dem Packebier seit 25 Jahren verbunden sind, haben sich in Bierlaune zu einem Auftritt ködern lassen. Beim Kommers kurbelten sie mit Trompete und Posaune die Stimmung mit Volksmusik-Klassikern an; beim Umzug begleiteten sie die ehemaligen Packebiermädels, alles alte Bekannte.

Freibierstrafen

Etwas tadeln mussten Festausschuss-Vorsitzender Andreas Mascher und Peter Ische beim „Biergericht“ das Auftreten und Verhalten einiger Bierherren und -Damen. Unpünktlichkeit, Hemd aus der Hose oder Bierdame nicht umsorgen wurden mit Freibier-Strafen belegt. So kamen fast 400 Liter r zusammen, andere Spenden noch nicht eingerechnet. Besonders lange Straflisten hatten Henning Gehrke, der um eine Pauschale bat, und Jan Mauerer, der sogar von seiner Bierdame zum Abendessen abgeholt werden musste – das war teuer!

Vorsitzender Mario Böhm war voll des Lobes für den Festausschuss mit Andreas Mascher und für die Wienser, die alle mit geholfen haben. Böhm: „Das ganze Dorf war wegen des Umzugs blitzeblank.“ Er nannte zudem die Gruppen beim Festumzug und alle Vereinen, die sich am Fest beteiligt haben.

Nicht zu vergessen: die Packebiermädels, die ja nicht einmal Mitglied im Verein sind. Sie haben den Begriff „Packebiester“ zu einem Ehrentitel gemacht und mit ihrer Version von „Weil ich ein Mädchen bin“ einen weiteren Packebier-Hit beigesteuert.

Besonders freute sich Mario darüber, dass eine neue Generation Junggesellen herangewachsen ist, die bei allem Chaos im Vorfeld doch gezeigt hat, dass sie etwas Großes auf die Beine stellen kann.

Fazit: Es gab keine Verletzten

Im Übrigen: Berichte über seine Verwicklung in eine Schlägerei nach Beendigung des Discoabends nannte er übertrieben. Der Sicherheitsdienst HKS habe die Lage jederzeit im Griff gehabt, es gab keine Verletzten, hieß es.

Als das Fest mit dem Frühschoppen am Abend zu Ende ging, sah man die Jungesellen erschöpft, aber mit einem glücklichen Lächeln. Und am nächsten Morgen sah man sie schon wieder – beim Zeltabbau. (rö)

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