Trägerverein Dorfgemeinschaftshaus

Festliche Tafeln beim Neujahrsempfang in Allershausen

Allershausen. Da rieb sich so mancher verwundert die Augen. Beim Neujahrsempfang in Allershausen erwarteten die 90 Gäste in der Dorfgemeinschaftsanlage festlich gedeckte Tische, gefalteten Servietten, Glitzerdeko, Lichterketten und Ballons.

Nachdem es im vorigen Jahr gar keinen Neujahrsempfang gegeben hatte, waren die Gastgeber vom Trägerverein in diesem Jahr in die Vollen gegangen. An sieben Tischen mit je zehn Plätzen saßen die Gäste, wer keinen Platz bekommen hatte, versammelte sich an den bereitgestellten Stehtischen, um zunächst das Büfett genießen zu können.

Neben den Vertretern der örtlichen Vereine und Gruppen, vom Stammtisch bis zur Sparrunde und dem freiwilligen Feuerwehrverein, waren auch Gäste des TSV Wiensen gekommen, die Trägervereins-Vorsitzender Thomas Becker ausdrücklich begrüßte.

Neue Vorstandsstruktur

Der gute Zuspruch und die gelungene Deko ließen Becker strahlen. Die Organisation der Veranstaltung habe gezeigt, dass die neue Struktur im Vorstand des Trägervereins der richtige Weg sei. Diese Struktur sieht vor, dass ein Teil des Vorstands sich um die Planung von Bau- und Instandhaltungsmaßnahmen kümmert, während der andere Teil Veranstaltungen plant und organisiert.

Ortsbürgermeister Reinhard Möller war ebenfalls stolz auf seine Allershäuser. In seinem kurzen Rückblick hob Möller die Renovierung der Kapelle im Ort hervor, die Zugtaufe im Sommer und vor allem das Engagement. So habe sich jetzt eine Gruppe von 13 Einwohnern gegründet, die 2018 richtig durchstarten wolle und helfen, den Ort attraktiv zu machen und voranzubringen.

Ausblick des Ortsbürgermeisters

In seinem Ausblick stellte Allershausens Ortsbürgermeister Reinhard Möller während des Neujahrsempfangs die Dorfgemeinschaftsanlage in den Mittelpunkt. Es sei wichtig daran zu arbeiten, das Gebäude zu erhalten und noch attraktiver zu gestalten, sowohl innen als außen. Dabei sollten alle mit anpacken. Jeder könne etwas tun, so Möller. Dasitzen und warten, helfe nicht weiter. Auch Anregungen für Veranstaltungen, die noch nicht auf dem Allershäuser Terminkalender stehen, hatte der Ortsbürgermeister mitgebracht. Etwa eine Feier aus Anlass des 50. Geburtstages des Gedenksteins, der 1968 die Eingemeindung Allershausens nach Uslar markierte und der seit dem Umbau der Straße und der erneuten Verselbstständigung des Dorfes etwas in Vergessenheit geraten ist. Bahnhof wird 140 Jahre alt Ebenfalls eine Feier wert sei der 140. Geburtstag des Bahnhofs und die seit 20 Jahren existierenden Ortseingangsportale aus Holz, für deren dauerhafte Pflege sich Möller bei stellvertretend bei Elke Mascher für ihre Schwiegermutter und Christel Tepperwien mit einem Gutschein bedankte. Den Abschluss des offiziellen Programms machte schließlich Sebastian Pfeiffer. Der für seine Büttenreden bekannte ehemalige Allershäuser trat im roten Glitzersakko an das Rednerpult, um etwas Glitzer und Glamour in die Welt zu bringen, wie er es formulierte. In seiner launigen Rede bekamen sowohl die Falsch-Parker auf der Langen Straße in Uslar ihr Fett weg als auch die Umweltfreunde, die für jeden Weg das Auto nutzen. (zyp)

Rubriklistenbild: © Foto: Porath

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