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Festplatz soll aufgeräumter werden - Bauausschuss wünscht sich deutliche Verbesserung des Zustandes

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Von: Jürgen Dumnitz

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Gilt als Multifunktionsplatz: Der Festplatz an der Auschnippe ist für mehrere Baufirmen Materiallagerplatz, Abstellfläche für zahlreiche Autotransporter und Lastwagen und beherbergt an den Seitenrändern eine Skateranlage (hinten, links) sowie Jugendräume im Ex-Tüv-Gebäude (rechts). Lokalpolitiker bemängeln den unschönen Anblick.
Gilt als Multifunktionsplatz: Der Festplatz an der Auschnippe ist für mehrere Baufirmen Materiallagerplatz, Abstellfläche für zahlreiche Autotransporter und Lastwagen und beherbergt an den Seitenrändern eine Skateranlage (hinten, links) sowie Jugendräume im Ex-Tüv-Gebäude (rechts). Lokalpolitiker bemängeln den unschönen Anblick. © Jürgen Dumnitz

Uslar – In der jüngsten öffentlichen Sitzung des Uslarer Bauausschusses wurde der schlechte Zustand des Festplatzes an der Ausschnippe beklagt. Dort haben Baufirmen Material gelagert, Fahrzeuge und Maschinen abgestellt und außerdem stehen dort vor allem an Wochenenden diverse Lkw und Autotransporter.

Volker Mäder vom Baumanagement der Stadt sagte, dass dort in den nächsten vier bis fünf Wochen aufgeräumt werde und der Platz, den Bürgermeister Torsten Bauer zuvor als Multifunktionsplatz bezeichnete, wieder in einen „akzeptablen Zustand“ gebracht werden soll. Ortsbürgermeister Arno Riedke meinte indes, dass der Zustand „deutlich verbessert“ werden müsste. Ratsherr Nico Stülzebach (UWG) beklagte, dass dort Asphaltstücke tonnenweise und völlig ungesichert lagern, auf denen er schon spielende Kinder beobachtet habe. Laut Mäder sei mit den Firmen, die den Platz nutzen, vereinbart worden, dass sie die von ihnen genutzten Flächen wieder in den Ursprungszustand versetzen.

Als beratendes Mitglied des Ausschusses regte Harry Erfurt an, den städtischen Bauhof personell und maschinell so auszustatten, dass die Beschäftigten teils dringend nötige und von mehreren Ortsräten seit längerer zeit geforderte Asphaltarbeiten selbst erledigen können. Offenbar sei es ja schwierig, geeignete Firmen zu finden. In der Folge sammele sich in den Dörfern Geld an, obwohl es für die nötigen Reparaturen ausgegeben werden müsste. Die Dörfer forderten die Reparaturen schließlich, weil sie nötig seien.

Dem stimmte CDU-Ratsherr Thomas Becker zu, weil auf den schlechten Straßen in den Uslarer Ortschaften „viel zu wenig repariert wird“, wie er kritisierte. Man sollte den Bauhof mit „Therme und Technik“ aufrüsten, damit die Straßen zeitnah wieder in Ordnung gebracht werden könnten.

Die Firma Siebrecht will Mäder auffordern, die für die Zeit der Baumaßnahmen genehmigte Zufahrt zur Autoabstellfläche vom „Messeschnellweg“ im Industriegebiet zurückzubauen. „Das darf wegen der Belastung der Straße kein Dauerzustand sein“, sagte der Chef des Baumanagements auf Anfrage von Arno Riedke und Artur Görder (beide SPD) im Fachausschuss.  jde

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