1. Startseite
  2. Lokales
  3. Uslar / Solling

55-jährige Frau stirbt in Uslar bei Schwelbrand im Dachgeschoss

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Jürgen Dumnitz

Kommentare

Feuerwehreinsatz im Uslarer Mehrfamilienhaus: In der Dachgeschosswohnung entdeckte die Feuerwehr bei Löscharbeiten die leblose 57-jährige Mieterin.
Feuerwehreinsatz im Uslarer Mehrfamilienhaus: In der Dachgeschosswohnung entdeckte die Feuerwehr bei Löscharbeiten vermutlich die leblose 55-jährige Mieterin. © Jürgen Dumnitz

Jetzt ist es amtlich: Bei der Toten nach einem Schwelbrand in der Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienwohnhauses an der Gerhart-Hauptmann-Straße in Uslar handelte es sich um die 55-jährige Mieterin. Das wurde jetzt nach einem DNA-Abgleich von der Polizei bestätigt, weil die Identität durch eine vorherige Obduktion noch nicht eindeutig feststand.

Uslar - Eine Nachbarin eines Mehrfamilienwohnhauses an der Gerhart-Hauptmann-Straße in Uslar alarmierte am Montag, 11. Juli, um 9.47 Uhr die Feuerwehr, nachdem sie Brandgeruch wahrgenommen und einen Brandmelder gehört hatte.

Beim Eintreffen der Uslarer Feuerwehr war die Dachgeschosswohnung des Mietshauses total verqualmt. Die Feuerwehr verschaffte sich unter Atemschutz Zugang zu der verschlossenen Wohnung und fand dort eine Leiche. Ob es sich dabei zweifelsfrei um die 55-jährigen Alleinmieterin handelt, soll eine von der Staatsanwaltschaft angeordnete Obduktion ergeben. Der Schwelbrand, den die Feuerwehr schnell löschte, war wohl durch eine brennende Zigarette entstanden, vermuteten Nachbarn.

Zur Brandursache heißt es 16 Tage nach dem Schwelbrand von der Polizei, dass man von einer fahrlässigen Brandlegung ausgeht. So sei das Feuer - wie vermutet - wohl durch eine brennende Zigarette verursacht worden.

Vom Schwelbrand und den Löscharbeiten sei nur die Dachgeschosswohnung betroffen gewesen. Diese ist nach Abschluss der Ermittlungen von der Polizei inzwischen wieder freigegeben worden. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 50 000Euro. (jde)

Auch interessant

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,
wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.
Die Redaktion