Unternehmen bekommt hohe Auszeichnung vom Land und vom Landesfeuerwehrverband

Feuerwehr ehrt das Autohaus Siebrecht

Ehrung in Hannover: Kreisbrandmeister Bernd Kühle mit (von links) Uslars Bürgermeister Torsten Bauer, Joachim Siebrecht und Stadtbrandmeister Jörg Jacob. Foto: nh

Uslar. Das Autohaus Siebrecht aus Uslar ist vom Land Niedersachsen und der Feuerwehr mit der Plakette „Partner der Feuerwehr“ ausgezeichnet worden. Das Unternehmen, das in Europa zu den führenden gehört, nahm die Ehrung durch Seniorchef Joachim Siebrecht im Gästehaus der niedersächsischen Landesregierung entgegen.

Die Ehrung ist gedacht für Betriebe und Institutionen, die sich für die Freiwilligen Feuerwehren einsetzen, berichtet Uslars Stadtbrandmeister Jörg Jacob und verweist auf den Stellenwert der Auszeichnung, die pro Jahr nur 22 mal auf Vorschlag der Feuerwehren vor Ort verliehen wird.

Jacob berichtet ferner, dass dass das Autohaus Siebrecht nach der Ehrung der vierte Betrieb im Uslarer Stadtgebiet nach der Demag und den Firmen Kordes und Hosen-Gerke mit dieser Auszeichnung ist. Die Verleihung übernahmen Staatssekretär Stephan Manke und Karl-Heinz Banse, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes.

Die Feuerwehr zitiert aus ihrem Antrag, dass die Firma Siebrecht ein alteingesessenes Uslarer Familien-Unternehmen ist, das mehrere Autohäuser in der Region betreibt. Von den über 200 Mitarbeitern gehören etwa ein Viertel Feuerwehren an. Von diesen Mitarbeitern werden Führungspositionen vom Gruppenführer bis zum Ortsbrandmeister bekleidet.

Die Einstellung stimmt

Die Feuerwehr betont, dass vor allem die Einstellung der Firmeninhaber zur Heimatstadt und deren Einwohnern stimme und „somit natürlich auch zu den Feuerwehren der Stadt Uslar und zu vielen weiteren Hilfsorganisationen.“

Das Autohaus habe es möglich gemacht, dass bereits mehrere Fahrzeuge im Bereich der Feuerwehren und Hilfsorganisationen im gesamten Bundesgebietes realisiert wurden. Das Autohaus und insbesondere Seniorchef Joachim Siebrecht haben das Geschäft mit den Blaulichtfahrzeugen zu seinem Steckenpferd gemacht. Wörtlich steht im Antrag: „Diese Einstellung zu den Feuerwehren hat sich bis heute durch die Generationen fortgesetzt.“

Zudem unterstütze Siebrecht die Feuerwehr bei Transporten von Übungsfahrzeugen, bei der Bereitstellung von Gerätschaften und Gelände, Fahrzeugen für Übungen, Seminare oder Jugend- und Kinderfeuerwehren. Das alles geschehe treu dem Motto der Firma: „Geht nicht, gibt’s nicht!“ (fsd)

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