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Feuerwehr rettet 42-jährigen Mann bei Bodenfelde mit einem Schlauchboot

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Von: Jürgen Dumnitz

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Feuerwehr
Symbolbild: Feuerwehr. © David Inderlied/dpa/Symbolbild

Bodenfelde – Glimpflich verlief ein eher ungewöhnlicher Feuerwehreinsatz in der Nacht von Samstag auf Sonntag im Bereich der Weser bei Bodenfelde. Um 0.30 Uhr alarmierte ein in Not geratener 42-jähriger Einwohner aus einem Bodenfelder Ortsteil die Feuerwehr.

Er stand laut Mitteilung beim Eintreffen des siebenköpfigen Teams der Ortsfeuerwehr Bodenfelde knietief einige hundert Meter vom trockenen Ufer entfernt auf dem seit Tagen wegen Hochwassers überschwemmten Fuß- und Radweg an der Weser.

Zunächst wollte man den laut Polizei offensichtlich stark alkoholisierten Mann mit einem Feuerwehrfahrzeug retten. Das scheiterte aber, weil der asphaltierte und überflutete Weg nicht richtig zu sehen war.

Dann wurde laut Sven Koschol von der Ortsfeuerwehr Bodenfelde ein Rettungsboot zu Wasser gelassen. Wenige Minuten später saß der 42-Jährige sicher im Schlauchboot. Die Feuerwehrleute nutzten die starke Strömung der Weser und paddelten bis ans Ufer nahe der Wahmbecker Grillhütte.

Am Sporthaus des TSV Wahmbeck sei der Mann dann vorsorglich der Besatzung eines hinzugerufenen Rettungswagens übergeben worden. Der in Not geratene Mann sei leicht unterkühlt gewesen, hieß es von der Feuerwehr. (jde)

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