Feuerwehr Uslar holt sich mit Timon 1500-Euro-Preis aus Hannover ab

Preisübergabe: Steffi Werner (von links), Timon Galanos, Stephanie Dirksen, Innenminister Pistorius, Günter Saloga und Stadtbrandmeister Jörg Jacob. Foto: nh

Uslar/Hannover. Die Feuerwehr Uslar hat sich am Dienstag ihren dritten Preis in Form von 1500 Euro aus Hannover abgeholt. Dort beglückwünschte Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius die Preisträger des Filmwettbewerbs „Retter gesucht“´.

Dabei ging es um besondere Initiativen und packende Geschichten aus den Niedersächsischen Feuerwehren. Die Uslarer Feuerwehr hatte in ihrem Beitrag an ihren erfolgreichen Aufruf erinnert, mit dem für den krebskranken zwölfjährigen Timon ein Stammzellenspender gefunden werden konnte. Dieser dritte Platz war mit 1500 Euro dotiert.

Der erste Platz ging an die Freiwillige Feuerwehr Othfresen für ihren Beitrag über Kameradschaft, Einsatzwille und Eigeninitiative. Die Retter aus dem Landkreis Goslar organisierten durch Sponsoring den Kauf eines Einsatzfahrzeuges in Bayern und machten es in Gemeinschaftsarbeit wieder flott. Auf den zweiten Platz wurde die Geschichte von Darja Kröplin gewählt. Die Hohenhamelerin hatte sich ent-schieden, ihrem Onkel, der bei der Waldbrandkatastrophe in der Lüneburger Heide im Jahr 1975 ums Leben gekommen war, in die Feuerwehr zu folgen.

Der Filmwettbewerb erzielte große Resonanz, 79 000 Personen beteiligten sich bei der Abstimmung des Gewinnspiels auf Facebook. Die 15 nominierten Filme, der dazugehörige Trailer und die fünf Gewinnervideos wurden mehr als 13 000-mal bei YouTube und mehr als 250 000-mal bei Facebook angeklickt.

Die Aktion „Retter gesucht“ ist Teil der Imagekampagne „Ja-zur-Feuerwehr“ des Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport und der öffentlichen Versicherer (www.ja-zur-feu-erwehr.de). Für die Uslarer Feuerwehr holten Stephanie Dirksen, Timon Galanos, Stadtbrandmeister Jörg Jacob und sein Stellvertreter Günter Saloga sowie die Ideengeberin für den Uslarer Beitrag, Steffi Werner (Johanniter Unfallhilfe Bodenfelde), das Preisgeld ab.

Steffi Werner freute sich über die gute Platzierung. Sie sei stolz, mit einer Geschichte, die ein Paradebeispiel für Solidarität und Gemeinschaft sei, gerade im Ehrenamt viele Menschen berührt zu haben. Was in Uslar geleistet wurde, sei einmalig. Sie dankt allen, die Werbung für den Uslarer Beitrag gemacht und abgestimmt haben. (fsd)

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