Wahmbecker Ortsrat wünscht sich Mitgliedschaft der Gemeinde im Trägerverein

Flecken moralische Stütze

Zukunft scheint gesichert: Auf Wunsch des Wahmbecker Ortsrates soll die Gemeinde Bodenfelde Mitglied im neuen Trägerverein für das Weser-Haus Wahmbeck werden, das bisher Freizeitheim des Kirchenkreises Leine-Solling hieß. Foto: Dumnitz

Wahmbeck. Die Mitgliedschaft des Fleckens Bodenfelde im neuen Trägervereins für das Weser-Haus Wahmbeck (bisher Freizeitheim) soll laut Ortsbürgermeister Jürgen Börke eine Art moralische Stütze und zugleich ein Zeichen dafür sein, dass man sich freue, dass es mit dem Haus an der Weser weiter gehe und nicht die Abrissbirne drohe.

Das sagte Börke in der öffentlichen Sitzung des Ortsrates am Dienstag vor vier Zuhörern und warb gleichzeitig dafür, dass auch seine Ortsrats-Kollegen aus Solidarität Mitglied in dem Trägerverein werden. Ortsratsmitglied Rainer Otto hatte gar eine verpflichtende Mitgliedschaft aller Ortsratskollegen und gleichzeitig einen festen Vertreter des Ortsrates für das Kuratorium oder die Mitgliederversammlung gefordert.

Antrag beim Amtsgericht

Damit das Jugendfreizeitheim in Wahmbeck weiter bestehen kann, wurde Ende Juli dieses Jahres ein Trägerverein mit damals 17 Mitgliedern für den Betrieb gegründet. Seit dem 1. August heißt das Anwesen „Weser-Haus Wahmbeck“ und soll vom Trägerverein als Freizeithaus betrieben werden.

Derzeit liege die Angelegenheit beim zuständigen Amtsgericht in Göttingen für die Bearbeitung zum eingetragenen Verein vor, sagte Bodenfeldes Ratsherr Reinhard Papesch, der zu den Mitbegründern des Trägervereins gehört. Vorgesehen ist, dass das Haus ab 2016 nicht mehr vom Kirchenkreis Leine-Solling sondern vom neuen Trägerverein in eigener Regie geführt werden soll.

Einstimmig wünscht sich der Ortsrat eine Mitgliedschaft für 40 Euro Jahresbeitrag im Trägerverein. Dem müsse der Gemeinderat noch zustimmen, sagte Bürgermeister Mirko von Pietrowski.

Für Privatpersonen kostet der Beitrag 20 Euro pro Jahr. Ob Ortsratsmitglieder dabei sein wollen, müsse jeder für sich entscheiden, so der Apell von Jürgen Börke und Mirko von Pietrowski. (jde)

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