Spaß steht dennoch im Mittelpunkt der Pokalwettkämpfe der Feuerwehr in Amelith

Flinke Wehren am Teich

Im Laufschritt: Bei dem Pokalwettkämpfen in Amelith trat auch die Freiwillige Feuerwehr Schönhagen an. Fotos: Schrader

Amelith. Einen Teilnehmer-Boom erlebte die Ortsfeuerwehr Nienover, die zu Pokalwettkämpfen am Amelither Abrahamteich eingeladen hatte. 24 Wehren aus drei Bundesländern gingen bei dem Traditionswettstreit an den Start, der erstmals vom Förderverein der Feuerwehr ausgerichtet wurde.

Die Feuerwehren drückten bei der Übung aufs Tempo, denn Sekunden waren entscheidend. Anders als bei den Wettbewerben auf Abschnitts- oder Kreis-Ebene, bei denen es mehrere Zeittakte gibt, ist bei dem Blitzwettkampf in Amelith die ganze Übung ein Zeittakt.

Am schnellsten war Team I der Feuerwehr Reileifzen mit 57,13 Sekunden, vor Merxhausen (61 Sekunden) und Meinbrexen (62,04). Die Kuppelzeit ging in einer extra Wertung ein. Hier siegte Merxhausen (25,32 Sekunden) vor Reileifzen I (27,47) und Silbernborn (30,75).

Üben als Nebeneffekt

„Diese Art der Wettkämpfe haben wir vor Jahren bei der befreundeten Feuerwehr in Meinbrexen kennengelernt“, erinnerte sich der stellvertretende Ortsbrandmeister Sascha Jakobi. „Der Spaß soll bei den Wettkämpfen im Vordergrund stehen“, sagte der Vize-Wehrchef.

Nebeneffekt ist, dass das Kuppeln von Schläuchen zur Vorbereitung geübt wird.

Der alle drei Jahre stattfindende Wettstreit diene auch dem Erfahrungsaustausch, da hier Wehren aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen teilnehmen, hieß es. Bodenfeldes Bürgermeister Mirko von Pietrowski lobte bei der Siegerehrung das Engagement der Gastgeber aus Nienover, Amelith und Polier, die mit 45 Helfern einmal mehr für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben. Abschließend feierten die gastgebenden Brandschützer noch ein paar Stunden an der Grillhütte am Abrahamteich. Die nächsten Pokalwettkämpfe sollen laut Jakobi in drei Jahren stattfinden.

Kleine Notiz am Rande: Beim Aufräumen wurde ein Ring mit Gravur gefunden. Wer ihn vermisst und Ortsbrandmeister Karsten Gomoll den eingravierten Namen nennen kann, erhält ihn zurück. (zsv)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.