Friedhof in Gierswalde bleibt während B-241-Bau erreichbar

Soll ab August 2017 saniert werden: Der obere Teil der Uferstraße ab der Kreuzanger-Brücke im Unterdorf von Gierswalde.

Gierswalde. Während der Baumaßnahmen zur neuen Bundesstraße 241 in der Gemarkung Gierswalde müssen Anwohner wohl über den Haidweg am Grillplatz zum Friedhof gehen.

Das gab Ortsbürgermeister Bernhard Ruwisch am Mittwoch in der öffentlichen Sitzung des Ortsrates vor 16 Zuhörern bekannt.

Ruwisch verlas ein Schreiben der Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Darin wird von Uwe Kappmeier vom Geschäftsbereich Bad Gandersheim der Baubeginn für den Straßenbau im Bereich des Schwalbendorfes für August 2018 ankündigt.

Zusätzlich soll im Vorfeld eine Baustraße auf dem Flurstück Heine auf einer steilen Wiese oberhalb des Friedhofes zum Friedhof und zur Baustelle an der Siekestrift angelegt werden. Auch darüber sei der Friedhof während der Bauarbeiten dann zu erreichen.

Zum Stand der Vorbereitungen für den Neubau der Bundesstraße sagte Ruwsich, dass eine Firma die Baumfällungen und den Abtransport des Schnittguts entlang der Neubautrasse bereits abgeschlossen hat. Wie es weiter geht, müsse man abwarten. Ab dem 10. April werde laut Bernhard Ruwisch in einem Haus an der Delliehäuser Straße in Volpriehausen ein Büro der Baustellenleitung eingerichtet.

Ortsratsmitglied Stefan Käding regte an, dass man vor dem B 241-Baustart eine Bestandsaufnahme vom Zustand der Straßen und Wege im Gebiet des Dorfes machen solle, damit mögliche Schäden durch den Baustellenverkehr auch dokumentiert werden könnten. Es dürfe ja nicht sein, dass später das Dorf Kosten für Reparaturen tragen müsse, so die Befürchtung.

Ufersanierung geht weiter

Vermutlich ab dem Spätsommer soll eine Firma im Auftrag der Stadt Uslar den zweiten Teil des Rehbach-Ufers von der Brücke Kreuzanger bis zum Dorfgemeinschaftshaus neu befestigen. Drei Bäume wurden bereits abgesägt. Während der Baumaßnahme sei die Uferstraße – wie beim ersten Bauabschnitt vor einem Jahr – voll gesperrt. Unklar sei laut Ortsbürgermeister noch, ob und wie der reparaturbedürftige Asphalt-Belag erneuert wird.

Über die weiteren Schäden auf den Straßen im Dorf will sich der Ortsrat bei einer Begehung einen Überblick verschaffen. Treffen für den Rundgang, an dem auch Einwohner teilnehmen können, ist am Sonntag, 19. März, um 10.30 Uhr am Dorfgemeinschaftshaus. Danach soll entschieden werden, welche Bereiche repariert werden.

Dunkle Ecke

In Augenschein nehmen will der Ortsrat bei der Gelegenheit auch einen ehemaligen Standort einer Straßenlampe an der Waldstraße. Da sei jetzt eine dunkle Ecke entstanden und der Ortsrat würde gern Abhilfe schaffen. Klären will Ruwisch vorher jedoch, was das kostet und ob Anlieger mit zur Kasse gebeten würden. (jde)

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