Neujahrsrasieren in Bollensen

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Premiere: Beim Neujahrsrasieren kam auch der neue Bollenser Ortsbürgermeister Torsten Bauer an die Reihe.

Bollensen. Verkleidete Figuren toben durch das Dorfgemeinschaftshaus in Bollensen. Die Männer aus dem Saal setzten sich nach und nach auf den Stuhl in der Mitte der Tanzfläche.

Neujahrsrasieren in Bollensen

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Neujahrsrasieren in Bollensen © HNA
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Dann kommen zwei weißgekleidete Figuren mit Masken, reiben ihnen mit einer Kartoffel durchs Gesicht, zücken einen Säbel aus Holz und symbolisieren eine Rasur. Danach zückt der Rasierte seine Geldbörse und spendet Geld.

Diese Prozedur wiederholt sich dreimal, bis alle Männer im Saal rasiert sind. Zum Abschluss steigert sich die Gaudi noch einmal: Der Clown aus den Reihen der verkleideten Figuren wird eingefangen und bekommt unter dem Beifall aller Gäste den Allerwertesten „rasiert“.

Die Neujahrsrasier-Truppe: (von links) Britta Wasmund, Annika Kassner, Iris Buberti, Daniela Katzer, Claudia Martino, Hannelore Schormann und Änne Krüger.

Das Spektakel nennt sich Neujahrsrasieren und ist im Uslarer Land eine Besonderheit weit und breit. In Bollensen gibt es die Brauchtumsveranstaltung schon seit ewigen Zeiten. Auch schon vor dem Zweiten Weltkrieg. Die ursprüngliche Bedeutung: Mit der Rasur wurden früher die jungen Männer nach ihrer Konfirmation in den Kreis der Erwachsenen aufgenommen. Und der Junggesellenclub hält die Traditionsveranstaltung am Neujahrsabend am Leben – mit anhaltendem Erfolg. Präsident Florian Diedler begrüßte am Neujahrstag über 100 Gäste, die das Spektakel mit viel Applaus und Schmunzeln begleiteten. Das Neujahrsrasieren ist auch Anlass, gemeinsam und in Geselligkeit ins neue Jahr zu starten.

Als Besonderheit gehört immer das Rätselraten dazu, wer sich diesmal hinter den Masken verbirgt. Das wird jedenfalls am Neujahrstag nicht verraten. Die Auswahl trifft Daniel Voges als Hüter der Masken und Organisator der Rasier-Aktion.

Darüberhinaus versucht er immer, sich etwas Besonderes einfallen zu lassen. Diesmal traten erstmals nur Frauen in der Gruppe auf und mit der 73-jährigen Hannelore Schormann die bisher älteste Mitwirkende (Fegemann).

Außerdem waren dabei Daniela Katzer und Annika Kassner als Rasierer, Claudia Martino als Clown, Änne Krüger als Polizist, Iris Buberti als Fegemädchen und Britta Wasmund als Fegefrau. Als Musiker hatten die Gastgeber wieder ihren Manni aus Lohfelden verpflichtet. (fsd)

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