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Frust wegen Quellenweg - Dauerthema beschäftigt Schlarper Ortsrat erneut

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Von: Jürgen Dumnitz

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Warten auf eine bauliche Lösung: Ortsratsmitglied Rolf Grünhagen steht am Ende des Quellenwegs vor der Böschung zur neuen Bundesstraße. Für den Schotterweg, der zum Gebiet der Stadt Hardegsen gehört, wünschen sich Ortsrat und Anlieger wie etwa der TSV mit seinem Sportplatz Querrinnen, damit sich der Schotter mit Dreck bei Starkregen nicht über den Quellenweg und die angrenzenden Grundstücke verteilt.
Warten auf eine bauliche Lösung: Ortsratsmitglied Rolf Grünhagen steht am Ende des Quellenwegs vor der Böschung zur neuen Bundesstraße. Für den Schotterweg, der zum Gebiet der Stadt Hardegsen gehört, wünschen sich Ortsrat und Anlieger wie etwa der TSV mit seinem Sportplatz Querrinnen, damit sich der Schotter mit Dreck bei Starkregen nicht über den Quellenweg und die angrenzenden Grundstücke verteilt. © Jürgen Dumnitz

Schlarpe – Der Quellenweg in Schlarpe beschäftigt den Ortsrat bereits seit über zehn Jahren. Der Grund: Während der Bauarbeiten für die damals neue Bundesstraße 241 wurde der asphaltierte Weg vom Dorf in Richtung Sportplatz als Baustraße genutzt und durch die tonnenschweren Lastwagen arg in Mitleidenschaft gezogen. Nach der Freigabe der neuen Bundesstraße 2012 hieß es, dass die Schäden repariert werden sollten.

Ein Teil des Weges gehört zur Stadt Uslar, ein anderer Teil zum Gebiet der Stadt Hardegsen. Und zuständig für die Bundesstraßenbaustelle war die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (Geschäftsbereich Gandersheim). In der Angelegenheit gebe es nichts Neues, sagte Schlarpes Ortsbürgermeister Andreas Stänger am Dienstagabend in der öffentlichen Sitzung des Ortsrates in der Dorfgemeinschaftsanlage. Ein Einwohner hatte sich erkundigt.

Stand der Dinge sei, dass sich die Stadt Uslar und auch das Straßenbauamt anteilig an der Sanierung des Quellenweges beteiligen wollten. Uslars Bürgermeister Torsten Bauer wollte, damit nach über einem Jahrzehnt endlich etwas passiert, mit dem neuen Hardegser Bürgermeister Lars Gunnar Gärner Kontakt aufnehmen, um für die ausstehende Zusage für eine finanzielle Beteiligung zu werben. Hardegsen hatte laut Stänger den Weg einst als Holzabfuhrstrecke für Lastwagen genutzt, um Baumstämme aus dem Hardegser Stadtforst abfahren zu lassen. Auch dadurch sei der Quellenweg mit geschädigt worden. Inzwischen haben sich mehrere Ortsräte und Verwaltungs-Chefs mehr oder weniger mit dem Thema beschäftigt. In Hardegsen war Dieter Sjuts bis 2014 zuständig, danach Michael Kaiser und seit dem vergangene Jahr Gärner. Als Ortsbürgermeister mussten sich nach Egon Bode auch Berthold Ruwisch und jetzt Andreas Stänger regelmäßig den Fragen der Anlieger stellen, wann denn der Quellenweg endlich in Ordnung gebracht werde.

Die Kosten für eine Erneuerung der Asphaltschicht auf dem knapp 400 Meter langen Quellenweg stehen laut Stänger indes noch gar nicht fest. Und so werde der Quellenweg wohl auch noch eine Zeit lang Dauerthema im Dorf und dem Ortsrat bleiben, so die Einschätzung, weil auch für einen Schotterweg noch keine Lösung in Sicht sei. Nach Starkregen werden von dem Weg neben der Bundesstraße stets Schotter und Dreck auf den Quellenweg gespült. Da wünscht sich der Ortsrat den Einbau von Querrinnen, damit das Oberflächenwasser in einen Graben statt auf die Straße fließen kann.

Von Jürgen Dumnitz

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