Beim Ferienspaß verfolgten Kinder einen Kurzwellensender quer durch die Feldmark

Fuchsjagd mit Peilgerät

Suchten den elektronischen Fuchs: Mit Peilgeräten verfolgten (von links) Jakob Bachmann, Bennet Grote, Maya und Lea Borchert, Samira Karsten, Alida Holz, David Lenser den Sender quer durch die Feldmark. Hinten stehen die Betreuer der Ferienspaßaktion Gerhard Schmidt, Klaus Fischer, Lothar Vaupel und Andre Kulp. Es fehlt Fotograf Martin Gloger. Foto: Gloger/nh

uslar. Eine fröhliche Variante der Fuchsjagd organisierte der Uslarer Ortsverband im Deutschen Amateur RadioClub als Ferienspaßaktion. Dabei wurde kein lebendiges Tier, sondern ein elektronischer Fuchs gejagt.

Um diesen aufzuspüren, wurden sieben Kinder mit vereinseigenen Peilempfängern ausgestattet. Zunächst war allerdings Theorie angesagt. In der Klubstation der Funkamateure lernten die Teilnehmer der Ferienspaßaktion, wie man mit einem Peilempfänger umgeht und die Richtung zum Kurzwellensender ermittelt.

Mit neuem Wissen ausgestattet ging es dann zum Ausgangspunkt der Suche an den Ortsrand von Eschershausen. Im Dreiminutenabstand verließen die Kinder den Parkplatz in Richtung des starken Signals, das durch ein Morsezeichen im Kopfhörer des Peilempfängers zu erkennen war.

Bei schönem Wetter ging es auf Wegen durch die Feldmark oberhalb von Vahle. Eine kleine Gruppe ließ sich an einer Weggabelung in die Irre führen. Doch Helfer waren rechtzeitig zur Stelle, um mit ihnen die Einheit „Vorwärts-/Rückwärtspeilen“ noch einmal zu vertiefen.

Schnelle Sieger

Schließlich kamen alle am Ziel an. Während die Schnellsten dazu nur eine viertel Stunde brauchten, benötigten die vorsichtigen Läufer 45 Minuten.

Nach dem Gruppenfoto für die Vereinsanalen machten sich alle gemütlich auf den Heimweg. In der Klubstation gab es für jeden Teilnehmer eine Urkunde für die bestandene Fuchsjagd. Außerdem blieb ein wenig Zeit, das Mikrofon in die Hand zu nehmen und zu funken. „Leider saßen an diesem schönen Nachmittag nur wenig andere Funkamateure an ihren Geräten“, berichtet Lothar Vaupel vom Uslarer Funkamateuren.

„Nach langer Suche auf den Wellen fanden sich dann doch einige nette Herren, die mit den Schülerinnen und Schülern plauderten.“ Dabei war auch ein Gesprächspartner, der die ersehnten QSL-Karten – eine Art Postkarte, die das stattgefundene Gespräch bestätigt – ausfüllte. (nh/shx)

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