Jan O. geht gegen Urteil vor - Pflichtverteidiger legt Revision ein

Göttingen/Bodenfelde. Jan O., der Doppelmörder von Bodenfelde, will das gegen ihn verhängte Strafmaß nicht hinnehmen. Er habe auf Wunsch seines Mandanten zunächst nur fristwahrend Revision eingelegt, sagte sein Anwalt Markus Fischer der HNA am Dienstag auf Anfrage.

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Die Begründung für die Revision werde er nachschieben, wenn ihm das schriftliche Urteil des Landgerichts Göttingen vorliege. Die Verurteilung zur lebenslänglichen Haft will Jan O. ebenso wenig akzeptieren wie die verhängte Sicherverwahrung. Das Landgericht war bei seinem Urteil am Montag im Gegensatz zur Verteidigung und Staatsanwaltschaft zu dem Schluss gekommen, dass Jan O. bei beiden Morden nicht vermindert schuldfähig war.

Jan O. verurteilt: Bilder aus dem Gerichtssaal

Der Angeklagte im Prozess um den grausamen Tod zweier Teenager ist vom Landgericht Göttingen wegen zweifachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Außerdem ordneten die Richter am Montag die Unterbringung in der Psychiatrie und Sicherungsverwahrung an. © dpa
Der Angeklagte im Prozess um den grausamen Tod zweier Teenager ist vom Landgericht Göttingen wegen zweifachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Außerdem ordneten die Richter am Montag die Unterbringung in der Psychiatrie und Sicherungsverwahrung an. © dpa
Der Angeklagte im Prozess um den grausamen Tod zweier Teenager ist vom Landgericht Göttingen wegen zweifachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Außerdem ordneten die Richter am Montag die Unterbringung in der Psychiatrie und Sicherungsverwahrung an. © dpa
Der Angeklagte im Prozess um den grausamen Tod zweier Teenager ist vom Landgericht Göttingen wegen zweifachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Außerdem ordneten die Richter am Montag die Unterbringung in der Psychiatrie und Sicherungsverwahrung an. © dpa
Der Angeklagte im Prozess um den grausamen Tod zweier Teenager ist vom Landgericht Göttingen wegen zweifachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Außerdem ordneten die Richter am Montag die Unterbringung in der Psychiatrie und Sicherungsverwahrung an. © dpa

Wäre auch das Gericht dieser Ansicht gewesen, wäre Jan O. maximal zu den von der Staatsanwaltschaft geforderten 15 Jahren Gefängnis statt zu lebenslänglicher Haft verurteilt worden. Der 26-jährige war außerdem zur Unterbringung in der Psychiatrie und zu Sicherungsverwahrung verurteilt worden.

Jan O. sitzt auch nach dem Urteil im Gefängnis Rosdorf bei Göttingen ein. Frühestens zum Jahresende wird er in die Psychiatrie kommen. Der 26-Jährige hatte im November vergangenen Jahres in Bodenfelde an der Weser die Teenager Nina (14) und Tobias (13) ermordet. (ows)

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