Gemeinde steigt bei der EAM mit ein

Bodenfelde. Die Gemeinde Bodenfelde steigt beim kommunalen Energieversorger EAM GmbH & Co. KG mit ein. Das haben die Mitglieder des Bodenfelder Gemeinderates in ihrer Sitzung am Donnerstag einstimmig beschlossen. Die Beteiligung des Fleckens soll mit einem Kredit über 1,8 Millionen Euro finanziert werden. Die Rückzahlung erfolge über die anteilig erzielten Erträge, hieß es.

Bodenfelde. Die Gemeinde Bodenfelde steigt beim kommunalen Energieversorger EAM GmbH & Co. KG mit ein. Das haben die Mitglieder des Bodenfelder Gemeinderates in ihrer Sitzung am Donnerstag einstimmig beschlossen. Die Beteiligung des Fleckens soll mit einem Kredit über 1,8 Millionen Euro finanziert werden. Die Rückzahlung erfolge über die anteilig erzielten Erträge, hieß es.

Mit dem Stromnetz werde Geld verdient, wusste Bürgermeister Hartmut Koch (parteilos) vor der Abstimmung zu berichten. Damit könne der Flecken Bodenfelde später bestimmt auch „Kapital anhäufen“. Nach der Zustimmung des Rates zur Beteiligung bleibe bis zum 7. November Zeit für die Prüfung durch die Kommunalaufsicht des Landkreises. Die EAM-Vorlagen des Vertragswerks seien aber für alle Städte und Gemeinden gleich und zuvor aufwendig abgestimmt worden. Deshalb sind laut Koch keine Probleme zu befürchten.

„Einfluss auf Strompreis“

SPD-Fraktionssprecher Stefan Fiege war der Ansicht, dass der Einkauf bei der EAM „ein risikoarmes Geschäft“ sei und man sogar einen Einfluss auf den Strompreis habe. Ratsherr Frank Strautmann war der Ansicht, dass die Stromversorgung in die öffentliche Hand gehöre und deshalb der Einkauf des Fleckens bei der EAM eine gute Entscheidung sei. (jde)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.