Gesucht: Paten für das Uslarer Badeland

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Pate für das Badeland: Die Kreissparkasse, hier vertreten durch Uslars Geschäftsstellenleiter Matthias Riemer (Mitte), gibt 2500 Euro. Volker Fuchs (links) und Eberhard Otto vom Fördervereins-Vorstand hoffen auf viele Nachahmer.

Uslar. Das Uslarer Badeland kann in absehbarer Zeit wieder öffnen. Diese Hoffnung hegt der Förderverein Uslarer Badeland nach den jüngsten Entwicklungen seit der Vorlage seines Konzeptes zur Wiederöffnung und für den künftigen Betrieb des Uslarer Hallenbades.

Dabei ist der Förderverein, der am Dienstag, 22. Mai, eine Betriebsgenossenschaft zur Führung des Bades gründen will, nach wie vor auf Sponsoren angewiesen. Denn weiterhin ist klar: Aus dem Konzept geht hervor, dass jedes Jahr ein Fehlbetrag von 200 000 Euro für den Betrieb des Bades gedeckt werden muss. Den größten Brocken hat die Stadt Uslar mit einem Zuschuss von 170 000 Euro übernommen. Für den Förderverein war die Zusage entscheidend.

Stadt kann nicht mehr geben

Der Stadtrat hatte sich nach intensiver Debatte auf diesen Höchstbetrag geeinigt. Mehr könne die Stadt aufgrund ihrer finanziellen Notlage und des daraus resultierenden Zukunftsvertrages mit dem Land nicht geben.

Der Förderverein setzt daher noch auf Patenschaften für das Badeland, die von Uslarer Unternehmen, Betrieben, Institutionen und allen Interessierten übernommen werden. Mit der Patenschaft soll die Zusage einer finanziellen Unterstützung für dieses Jahr verbunden sein, für die Folgejahre wünscht sich der Förderverein eine unverbindliche Absichtserklärung.

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„Die Übernahme von Patenschaften gibt uns die Sicherheit, dass die Region hinter der wichtigen Infrastruktureinrichtung Badeland steht“, sagen die beiden Vorsitzenden des Fördervereins, Eberhard Otto und Volker Fuchs. „Die Zusage finanzieller Unterstützungen ist für die Wiedereröffnung des Bades zwingend erforderlich, damit die kalkulierte Finanzierungslücke gedeckt ist.“

Als beispielhaft wird die Kreissparkasse bezeichnet, die für dieses Jahr eine Patenschaft von 2500 Euro übernommen hat - mit der Erklärung, die Patenschaft in den nächsten Jahren fortzuführen.

Die KSN habe das Badeland auch vorher schon unterstützt, sagte Uslars Geschäftsstellenleiter Matthias Riemer zur Fortsetzung des Sponsorings. Die Patenschaft der KSN ist nach den Worten des Fördervereins-Vorsitzenden Otto vor allem auch ein Zeichen dafür, dass die Bank es den Menschen zutraut, das Bad zu übernehmen. Otto: „Wir brauchen viel Nachahmer.“

Öffentliche Gründung

Die Betriebsgenossenschaft Uslarer Badeland soll am Dienstag, 22. Mai, gegründet werden. Mitglied der Genossenschaft kann jedermann werden. Die öffentliche Versammlung beginnt 19 Uhr im Forum des Gymnasiums. Bis zu diesem Termin will der Förderverein noch möglichst viele Paten gewinnen, um den Gründungsmitgliedern die Wiedereröffnung des Bades signalisieren zu können. (fsd)

Die Vorstandsmitglieder des Fördervereins für das Uslarer Badeland haben bereits Gespräche mit potenziellen Paten geführt und werden weiterhin hierfür werben.

Wer an der Übernahme einer Patenschaft interessiert ist und damit zum Erhalt des Badelandes beitragen will, kann sich an die beiden Vorsitzenden oder alle weiteren Mitglieder des Vorstandes wenden. Und: „Eine Patenschaft ist an keinen festen Betrag gebunden, wir freuen uns über kleine Summen ebenso wie über große Beträge“, machen die Vorsitzenden Eberhard Otto und Volker Fuchs Mut, sich zum Badeland zu bekennen. (fsd)

Kontakt: Eberhard Otto, Telefon 05571-2207, E-Mail otto.gymus@web.de, oder Volker Fuchs, Telefon 05571-4633 und 0172- 5641889, E-Mail fuchs@uslar.dlrg.de

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