Neujahrsempfang

Gierswalder hoffen auf die Ufersanierung in diesem Jahr

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Hatten zum Neujahrsempfang eingeladen: Die Gierswalder Ortsratsmitglieder Fritz-Ulrich Siebrecht (hinten, von links), Bernhard Ruwisch, Stefan Käding, Stefan Kreike und Sibylle Damme-Kaufmann feierten mit 60 Gästen im Dorfgemeinschaftshaus.

Gierswalde. Am ersten Tag des neuen Jahres haben sich im Dorfgemeinschaftshaus Gierwalde rund 60 Einwohner zum Neujahrsempfang eingefunden, zu dem der Ortsrat eingeladen hatte.

Ortsbürgermeister Bernhard Ruwisch stellte zu Beginn seiner Rede fest, dass die Welt 2017 nicht untergegangen ist und der Empfang im Gemeinschaftshaus ein erster Glanzpunkt sei.

Er habe Ende Dezember alle seine Posten im Trägerverein fürs Dorfgemeinschaftshaus abgegeben. Für die Vermietung und Belegung müssten sich Interessierte deshalb an Reinhard Klinge wenden, ebenso wenn es etwa um Getränkebestellungen oder Abrechnungen gehe. Er werde aber weiterhin ab und zu seinen Senf dazu geben, auch wenn er nicht gefragt werde, kündigte Ruwisch an.

In seinem Rückblick auf das vergangene Jahr erinnerte er an die Feier zum 90-jährigen Bestehen der Spielvereinigung, das Einachsertreffen und die Wursteprobe. Er wünsche sich aber mehr Einwohner als Teilnehmer bei den Veranstaltungen im Dorf und stellte zudem fest, dass die Hilfsbereitschaft nachlasse. Bedauerlich sei, dass man sich Hilfe aus anderen Orten gegen Bezahlung holen müsse.

Seit Dezember 2015 fertig: Der erste Teil der sanierten Rehbach-Begrenzungen an der Uferstraße in Gierswalde.

Weil es im vergangenen Jahr keinen Karneval im Schwalbendorf gab und auch der vorgesehene Sollinger Mettwursttag nicht stattgefunden hat, sollen beide Veranstaltungen dieses Jahr organisiert werden.

Als unglaubliche Geschichte bezeichnete Ruwisch die verschobene Sanierung der Ufer am Rehbach. Während der erste Teilbereich im Dorf bereits erledigt sei, wurde der zweite Teil verschoben.

Die Preisvorstellungen der Baufirmen (wir berichteten) seien sehr hoch und die Stadt habe die Arbeiten deshalb erneut ausgeschrieben. Vielleicht werde ja in diesem Jahr gebaut.

Gar nicht gefällt dem Ortsbürgermeister der vorgesehene Neubau der Bundesstraße 241 am Dorf vorbei. Nach dem Spatenstich im Juli 2016 und dem Absägen der Bäume in den Folgemonaten entlang der geplanten Trasse sei noch nichts Nennenswertes passiert, kritisierte er.

Bei allen, die sich für das Gemeinschaftsleben im Dorf freiwillig engagieren, bedankte sich der Ortsbürgermeister. Gleichzeitig wünschte er sich mehr Unterstützung. Namentlich erwähnte er Heinz und Gerd Kalischke, die beispielsweise die Hinweisschilder im Dorf instandhalten und erneuern, wenn es nötig sei.

Nach den Grußworten der neuen Ortsheimatpflegerin Carolin Klinge-Grüttner gab es Brot und Mettwurst für die Gäste, während im Hintergrund Bilder des vergangenen Jahres aus dem Dorfleben gezeigt wurden.

Nach dem Anstoßen aller Ortsratsmitglieder mit den Einwohnern wurde das Treffen zum regen Gedankenaustausch genutzt.

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