Fallschirm-Zielsprung-Elite beim Stelldichein – Musikbands auf Kulturbühne

Glücksgefühl beim Fall vom Himmel über Bodenfelde

Das Fallschirm-Zielspringen stand im Mittelpunkt: Beim internationalen Deutschland-Cup am Freibad in Bodenfelde wetteiferten von Freitag bis Sonntag die besten Fallschirmspringer um Punkte und Pokale. Zahlreiche Zuschauer verfolgten das sportliche Spektakel.
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Das Fallschirm-Zielspringen stand im Mittelpunkt: Beim internationalen Deutschland-Cup am Freibad in Bodenfelde wetteiferten von Freitag bis Sonntag die besten Fallschirmspringer um Punkte und Pokale. Zahlreiche Zuschauer verfolgten das sportliche Spektakel.

Bodenfelde – Das Motto Sport trifft Kultur ging in Bodenfelde am Wochenende beim internationalen Deutschland-Cup der Fallschirm-Zielspringer offensichtlich auf. Dabei traten die Top-Springer in zehn Mannschaften und im Einzelwettbewerb an. Wir werden über das sportliche Geschehen am Dienstag im Lokalsport Northeim berichten.

Als Ausrichter des Wettkampfes von Freitag bis Sonntag war Klaus Mathies als Präsident des Fallschirmclubs Remscheid sehr zufrieden. Auch die Organisatoren des kulturellen Rahmenprogramms von der Jugendpflege über den Verein Kulturbahnhof Uslar bis hin zu örtlichen Kirchengemeinden und Vereinen freuten sich über den Zuspruch.

Glücksgefühle beim Fall aus etwa 3000 Meter Höhe hatten an allen Tagen etliche Mutige, die Tandem-Fallschirmsprünge gebucht hatten. Es sei ein einmalig schönes Erlebnis gewesen, hieß es öfter auf der Wiese neben dem Freibad, auf der auch die Spitzenspringer landeten. Abgesprungen sind die Tandemspringer in etwa 3000 Meter Höhe, sodass sie den Ausblick über dem Weserbergland etliche Minuten lang genießen konnten.

Als Pilot des Hubschraubers vom Typ Airbus AS 350 B 3 sorgte Andreas Goldhofer (Füssen/Allgäu) außerdem für jeweils fünf Personen mit an Bord für atemberaubende Rundflüge über der Weser und den Solling.

Auch dieses Angebot sei sehr gut angenommen worden, hieß es, vor allem weil Flüge für 65 Euro pro Person auch noch spontan gebucht werden konnten. Start- und Landeplatz war unweit des Freibades, das bei dem meist sonnigen Wetter am Wochenende gut besucht war, wie es von Bodenfeldes Bürgermeister Mirko von Pietrowski hieß. Er hatte sich unter anderem auch um das Schutzkonzept für die Großveranstaltung wegen der Coronavirus-Pandemie gekümmert, lobte Mathies vom Fallschirmclub.

In der Veranstaltungsreihe „Solling Festival“ sorgten von der mobilen Bühne des Uslarer Vereins Kulturbahnhof an allen drei Tagen etliche Gruppen und Bands für musiklaische Abwechslung. Zum Auftakt spielte die Reggae-Band Blessed & Irie am Freitag. Am Samstag gab es dann Applaus für Stefano Turano und Lauris Rott, die als „Attenti aquei due“ auftraten, für Andreas Hannig und Holger Stüber als Lagerfeuer-Duo sowie die Northeimer Band „No Escape“ und die Einbecker Rockformation „Wasted Origin“.

Nach der Siegerehrung der Fallschirmspringer mit Übergabe des Weserbogen-Pokals traten am Sonntag zum Abschluss neben dem Musikverein Bodenfelde die örtliche Gruppe „Agroterra“ sowie „Pink Poison“ und „Malus“ (beide Göttingen) auf der mobilen Bühne auf.

Von Jürgen Dumnitz

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