Das große Aufräumen: In Fürstenhagen beginnt die Beseitigung der Hochwasserschäden

Auf den ersten Blick unscheinbar: Der Erdrutsch an der Straße Am Sahlbach in Fürstenhagen ist aus dieser Perspektive kaum zu sehen. Jetzt beginnen die Arbeiten. Foto: Stadt Uslar/nh

Fürstenhagen. Vier Monate nach dem großen Unwetter sollen in dieser Woche die Arbeiten zur Beseitigung der Hochwasser-Schäden in Fürstenhagen beginnen. Dies kündigte Ortsbürgermeister Georg-Wilhelm Elias vor 20 Zuhörern in der jüngsten Ortsratssitzung an.

Um den Abgang des großen Böschungsstücks am Sahlbach sowie die Ausspülung der Schmutzwasserleitung am anderen Ende des Dorfes zu reparieren, hätten nach der Ausschreibung inzwischen zwei Firmen den Zuschlag erhalten, berichtete der Ortsbürgermeister.

An beiden Baustellen ist mit größeren Erdbewegungen zu rechnen. 700 Kubikmeter müssten im Bereich des Böschungsabgangs wohl abgetragen werden, sagte Elias. Er hoffe, dass sich die Baufirmen absprechen und das Material von der Baustelle oben im Dorf unten wieder einbauen.

Im Bereich der zweiten Baustelle hatte sich der Bach durch das Hochwasser so tief eingegraben, dass die Schmutzwasserleitung von zwei Häusern freigespült und an einer Stelle 3,5 Meter Leitung herausgerissen wurde. Im Bereich der beschädigten Schmutzwasserleitung sollen die Arbeiten etwa zwei Wochen dauern. Wie lange das andere Unternehmen mit dem Böschungsabgang beschäftigt ist, ist unbekannt.

Nicht beschäftigen werden sich die beiden Unternehmen mit dem Geröll, das durch das Unwetter in den Sahlbach geschwemmt wurde. Teilweise läge das Gestein 30 Zentimeter hoch und müsse entfernt werden, sagte Elias. Damit zwischen den Steinen kein Gras wächst, wenn der Bach im Sommer weniger Wasser führt. Er werde versuchen, das Geröll mit dem Bagger des Bauhofs aus dem Bachbett zu kriegen. „Ansonsten müssen wir einen Arbeitseinsatz starten.“

Insgesamt werde die Behebung der Hochwasser-Schäden 70 000 Euro kosten, hieß es. (shx)

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