Großeinsatz im gemeindefreien Gebiet Solling: Abgestürztes Flugzeug war Wetterballon

Uslar/Bad Karlshafen. Der Hinweis auf ein abgestürztes Fluggerät über dem gemeindefreien Gebiet zwischen Uslar und Bad Karlshafen führte am Freitagabend zu einem größeren, länderübergreifenden Einsatz von Polizei und Feuerwehr.

Ein Einsatz mit glimpflichem Ausgang: Das Fluggerät entpuppte sich als unbemannter Wetterballon.Wie das Uslarer Polizeikommissariat berichtet, hatte eine Besucherin der Wesertherme um 18.35 Uhr den Absturz eines Gleitschirmes oder Ultraleichtflugzeuges in das große Waldgebiet gesehen, das zu keiner Gemeinde gehört und bis zur Landkreis-Grenze Kassel und Holzminden reicht. Die Frau alarmierte um 18.40 Uhr die Polizei.

Zwei Hubschrauber

Eingesetzt waren neben dem Polizeikommissariat Uslar weitere Funkstreifenwagen aus Holzminden und Hofgeismar sowie ein Polizeihubschrauber, die Feuerwehr Bad Karlshafen, ein Rettungshubschrauber aus Bielefeld und Rettungswagen und Notarztwagen (RTW und NAW) aus Hessen.

Ballon mit Fahnen dran

Gegen 19.35 Uhr entdeckte der Polizeihubschrauber in dem unwegsamen Waldgebiet einen größeren unbemannten Wetterballon mit Fahnen dran. Daraufhin wurde der Rettungseinsatz abgebrochen.

Rubriklistenbild: © dpa

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