Christus-Kirche: Am ersten Advent wird das Ende der Renovierungsarbeiten gefeiert

Großputz im Gotteshaus

Reinemachen für den Einzug: Gerda Wiechers (von links) und Roswitha Hennecke zählten zu den Helfern, die am Wochenende beim Großputz in der Christus-Kirche mit anpackten. Der erste Gottesdienst nach mehr als sechs Monaten soll am ersten Advent gefeiert werden. Foto: Schmidt-Hagemeyer/zsh

Bodenfelde. Schon an der Eingangstür riecht es nach frisch gestrichener Farbe: Ein mattes Altweiß empfängt die Besucher des renovierten Gotteshauses der evangelisch-lutherischen Christus-Kirchengemeinde Bodenfelde. Das Kirchenschiff wirkt derzeit hell und ohne Stühle ungewohnt groß.

Die Renovierung ist zwar bis auf Restarbeiten an der Orgel, deren Pfeifen gerade wieder eingebaut werden, abgeschlossen. Doch die Spuren von sechs Monaten Arbeit müssen noch beseitigt werden.

Zu diesem Zweck waren am Samstag mehr als ein Dutzend Helfer angerückt. In der Kirche unterstützten einige Frauen Küsterin Kerstin Lange beim Putzen der Fußböden, Türen und der fest eingebauten Bänke auf der Orgeltribüne. Im Haus nebenan reinigten die übrigen Helfer die seit April im leerstehenden Laden eingelagerten Stühle, das Kreuz, Kerzenständer und weiteres Inventar.

Sternenhimmel

Mit Putzeimer und Scheuerlappen waren in der Kirche unter anderem Gerda Wiechers und Roswitha Hennecke fleißig. Beiden gefällt der neue Innenanstrich. Die Decke sei zuvor Ochsenblutrot gestrichen gewesen, berichten sie. Jetzt ist sie weiß wie die Wände. Nur über dem Altarraum ist die Decke blau und mit goldenen Sternen verziert.

Den Sternenhimmel habe die fachkundige Restauratorin unter mehreren alten Anstrichen entdeckt, sagt Roswitha Hennecke und macht darauf aufmerksam, dass ein ähnlicher Sternenhimmel auch im Glasfenster mit der Christus-Figur über dem Altarraum zu sehen ist.

Von den Bodenfelder Kirchgängern könne sich jedoch niemand an den Sternenhimmel erinnern, erzählen die beiden. Nur Erna Grote, die bereits 95 Jahre alt sei, wisse noch davon. Den zwei Bodenfelderinnen gefällt das Ergebnis der Renovierung, das sie während des Großputzes ausgiebig bewundern konnten. „Das hat sich gelohnt“, meinen beide. Küsterin Kerstin Lange freut sich über die Unterstützung der vielen Helfer: „So sauber war es hier noch nie.“

Einzug mit Gottesdienst

Im nächsten Schritt muss das Mobiliar wieder eingeräumt werden. Für diese Arbeit haben sich Mitglieder der örtlichen Schüttenhoff-Gesellschaft bereit erklärt. Sie wollen die Bestuhlung am kommenden Samstag, 22. November, wieder einräumen.

Nach der Konfirmation im April wird dann am ersten Advent der erste Gottesdienst nach der Renovierung im Gotteshaus gefeiert. An der Gestaltung wollen sich neben dem Bodenfelder Musikverein die verschiedenen Gruppen der Kirchengemeinde beteiligen, die am Sonntag, 30. November, ab 10 Uhr wieder in ihre Kirche einziehen wollen. (zsh)

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