Weserbergland legt bei Übernachtungszahlen leicht zu

Der Vorstand des Vereins Weserbergland-Tourismus: Stefan Tegeler (von links), Angela Schürzeberg, Rüdiger Henne, Thomas Priemer, Margrit Behrens-Globisch, Geschäftsführerin Petra Wegener, Reiner Brombach, Tjark Bartels, Klaus Blome, Referent Karsten Heinsohn und Karsten Stahlhut. Foto: Privat/nh

Hameln. Der Aufwärtstrend hält an: Erneut gab es im vergangenen Jahr ein leichtes Plus von 0,2 Prozent bei den Gästezahlen im Weserbergland im Vergleich zum Vorjahr 2012.

Die Zahl der Übernachtungen im niedersächsischen Teil des Weserberglandes lagen laut dem Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie in Niedersachsen bei 3 249 810.

Dieses Ergebnis präsentierte Petra Wegener als Geschäftsführerin des Dachverbandes Weserbergland-Tourismus (Hameln) während der Mitgliederversammlung im Martin-Schmidt-Konzertsaal in Bad Münder.

Dass das Weserbergland in der Gunst als Reiseziel immer beliebter geworden sei, zeigten die seit mehreren Jahren kontinuierlich steigenden Übernachtungszahlen, die zwischen 2004 und 2013 einen Zuwachs von über einer halben Million aufweisen. Das ist ein Plus von 21,2 Prozent.

„Ein für uns erfreuliches Jahresergebnis“, sagte Petra Wegener. Vor allem, weil vergangenes Jahr der Weser-Radweg durch Hochwassersperrungen beeinträchtigt war und es im Sommer weitere Schlechtwetterperioden gab.

Man setze seit zweieinhalb Jahren auf das Online-Marketing, basierend auf Urlaubsthemen. Diese Ausrichtung zeigt laut Wegener erste Erfolge. Danach klickten jährlich 100 000 Nutzer die Info-Seite www.weserradweg-info.de an. Das führte zu 600 000 Seitenaufrufen.

Historische Stätten 

Das historische Weserbergland wird seit zwei Jahren strategisch bearbeitet. Dabei geht es um Qualitätsstandards und Marketing für das bedeutende historische Potenzial der alten Städte und Stätten der Region. Ab dem kommenden Frühjahr soll die Vermarktung starten.

Einen Blick in die Zukunft wagte Referent Karsten Heinsohn (dwif-Consulting GmbH Berlin). Danach würden technische Neuerungen ungeahnte Möglichkeiten eröffnen und grundlegende Veränderungen in der Mediennutzung forcieren. Die hohe Dynamik der digitalen Entwicklung sowie die zunehmende Komplexität der technischen Möglichkeiten erforderten von allen Tourismus-Akteuren, den Überblick zu behalten.

In den Vorstand des Verbandes wurden Hermann Aden (Stadtbaurat Hameln), Thomas Priemer (Bürgermeister Rinteln), Angela Schürzeberg (Landrätin Holzminden) und Klaus Blome (Bürgermeister Bad Pyrmont) gewählt. (jde)

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