Keine Gefahrenstoffe in Bodenschichten

Nach dem Harvester-Brand im Wald bei Schönhagen: Keine Gefahr für Trinkwasser

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Erdreich abgetragen: Der mit Hydrauliköl verunreinigte Boden wurde abtransportiert.

Durch den im Wald bei Schönhagen ausgebrannten Harvester sind keine Gefahrenstoffe in tiefere Bodenschichten gelangt. Dies meldete am Freitag der Landkreis Northeim.

Der Kreis hatte die Untersuchung in Auftrag gegeben, weil sich die havarierte Holzerntemaschine im Trinkwasserschutzgebiet für die Schäferbornquelle befand. Die Maschine war bereits Mitte Oktober vermutlich wegen eines technischen Defektes in Brand geraten. Bei dem Unglück trat auch Hydrauliköl aus und verunreinigte den Boden.

Die Bergung des nicht mehr fahrtüchtigen Harvesters hatte im November die Besitzerfirma aus dem Allgäu mit einem Kettenbagger übernommen. Dazu wurde die Fahrzeughydraulik des 60 Tonnen schweren Kettenfahrzeugs mit der des Baggers verbunden. So konnte die Maschine aus dem Wald und anschließend auf einen Tieflader gefahren werden.

Verunreinigtes Erdreich abgetragen

Nach der Bergung der Holzerntemaschine sei vor zwei Wochen das mit Biohydrauliköl verunreinigte Erdreich an der Brandstelle sowie der Zuwegung abgetragen worden, meldete nun der Landkreis Northeim. Im Container wurde die Erde aus dem Wald abtransportiert.

Ausgehoben wurden laut Pressemitteilung ein Bereich von 3,5 Meter Breite und 25 Meter Länge sowie einzelne kleinere Randbereiche. Auch eine Sickergrube, in der sich veröltes Wasser-Schlammgemisch gesammelt hatte, wurde geleert und gereinigt.

Mittlerweile liege auch die Auswertung der nach der Sanierung genommenen Proben aus tieferen Bodenschichten vor, informierte der Landkreis. Nach den Analyseergebnissen sei der eingeschaltete Sachverständige zu dem Schluss gekommen, dass weitere Maßnahmen nicht erforderlich seien und der Schaden als saniert betrachtet werden könne. 

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