Ortsratssitzung mit Bürgermeister Pietrowski

Bergdörfer sollen von Investitionen im Bodenfelder Haushalt profitieren

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Ortsbegehung des Ortsrats in der alten Schule Amelith

Polier. Die Ortsteile Amelith, Nienover und Polier - auch als Bergdörfer bekannt - profitieren vom Haushalte 2018, verspricht Bürgermeister Mirko von Pietrowski.

Für die Grünflächenpflege im Gebiet Polier, Nienover und Amelith wird ein Mini-Jobber gesucht. Das teilte Bürgermeister Mirko von Pietrowski in der jüngsten öffentlichen Sitzung des Ortsrates Nienover im Gasthaus Schmidt in Polier mit. Dabei geht es um die Pflege von Gemeindeflächen in den drei Orten. Die bisherige Kraft stehe nicht mehr zur Verfügung.

Der Ortsrat hofft, dass bald jemand gefunden wird, damit die Flächen in den Dörfern bald auch wieder gepflegt werden. Einstimmig haben die drei anwesenden Ortsratsmitglieder Werner Drese, Günter Gomoll und Helge Meyer den Veränderungen in der Entschädigungsatzung zugestimmt. 

Dabei geht es um eine geringfügige Erhöhung der finanziellen Entschädigung, wenn Mitglieder der Ortsräte und der gemeindlichen Gremien künftig digitale Informationen für ihre Tätigkeit akzeptieren und nicht mehr auf bedrucktes Papier setzen. Laut von Pietrowski sollen die rund 2,50 Euro einen Anreiz für die Lokalpolitiker darstellen, die digitale Information und Kommunikation zu nutzen.

Zugestimmt hat der Ortsrat auch dem Haushalt des Fleckens Bodenfelde. Die drei Bergdörfer würden von Ausgaben für eine technisch verbesserte Ausstattung des Bauhofes und einen zusätzlichen Arbeiter profitieren, versprach von Pietrowski. So ist die Anschaffung eines Laubsaugers und eines Kehrbesens als Anbaugerät für den Unimog geplant. „Damit werden wir sicherlich auch in Amelith, Nienover und Polier für ein ordentliches Erscheinungsbild sorgen“, versprach der Verwaltungs-Chef.

Während Gomoll sagte, man könne ja nichts machen, außer den Haushalt durchzuwinken, entgegnete ihm Ortsbürgermeister Werner Drese, dass man wohl was machen könnte, wenn man das wolle. Eine Menge Geld einzusparen wäre etwa, wen man der Feuerwehr nicht ein Sorglos-Paket zugestehe, sondern eine günstigere Variante, die technisch und gesetzlich ausreiche. Das sei aber in Bodenfelde politisch nicht gewollt.

Alte Schule Amelith: Lösung für welligen Boden gefunden

Der erst verlegte Fußboden in der alten Schule in Amelith, die vor allem vom Tischtennisverein und als Gemeinschaftsanlage genutzt wird, bereitet dem Ortsrat Nienover Sorgen. Laut Bürgermeister von Pietrowski habe man mittlerweile ermittelt, warum der Boden wellig sei. Offenbar sei für den Belag ein zu feuchter Kleber verwendet worden. In der Folge seien die Verlegeplatten darunter aufgequollen und der Boden habe sich geworfen.

Jetzt solle der Sportfußboden in der alten Schule begradigt werden. Es gebe bereits einen Plan, den man bald umsetzen werde, sagte von Pietrowski. Der Belag soll rausgerissen und die Verlegeplatten geradegeschliffen werden. Danach müsste ein neuer Belag auf einem geeigneten Kleber neu verlegt werden. Die Kosten trage aber nicht die Gemeinde, hieß es. 

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