Heimat- und Kulturverein Schoningen will  seine Basis stärken

ErnstWieneke

Schoningen. Der Heimat- und Kulturverein Schoningen hat sich für dieses Jahr vorgenommen, neue Mitglieder zu gewinnen, um die Basis im Ort zu verbreitern.

Über das verstärkte Bemühen um mehr Mitstreiter einigten sich die 28 Mitglieder, die zur Jahreshauptversammlung kamen. Der Verein hat derzeit 66 Mitglieder. Im vorigen Jahr verzeichnete er einen Austritt und drei Neuanmeldungen.

Pläne für dieses Jahr

Für dieses Jahr hat der Heimat- und Kulturverein außerdem einige Veranstaltungen geplant:

• Am Sonntag, 2. August, die Ausstellung im Museum „Werke des Malers Helmut Seehausen“ (Er lebte nach dem Zweiten Weltkrieg einige Jahre in Schoningen, malte hier und wurde später noch europaweit mit seinen Werken bekannt),

• im August eine historische Weizenernte mit Rahmenprogramm am Hof Wieneke,

• am 11. Oktober ein Herbstfest plus ergänzende Aktivitäten und eine Ausstellung mit dem Thema „Wald und Waldarbeit“ im und am Museum,

• nach der Ernte eine Feldrundfahrt mit Erklärungen der alten Flurbezeichnungen.

Außerdem ist eine Schulung für das „Backen im Museumsbackofen“ vorgesehen. Und die Erweiterung der Ausstellung im Dachgeschoss des Museums bleibt eine Daueraufgabe, heißt es.

Diskutiert wurden die Zukunft des Waldklassenzimmers und der Streuobstwiese. Zunächst sollen Verhandlungen geführt werden. Angeregt wurde außerdem, eine größere Anzahl von Ruhebänken in der Feldmark Schoningen aufzustellen.

Über außerordentlich erfolgreiche Aktivitäten des Vorjahres mit jeweils bis zu 200 Besuchern berichtete Vorsitzender Wilhelm Oppermann. Karin Erlebach legte einen Kassenbericht vor, der mit einem leichten Jahresüberschuss abschloss. Ortsheimatpfleger Ernst Wieneke berichtete insbesondere vom Projekt mit der Grundschule Schoningen im Rahmen der Ganztagsbetreuung zum Thema „Heimat erkennen, Heimat erleben“ mit vielfältigen Aktivitäten.

Dabei wurden die Veränderungen von früher zu heute besonders behandelt. Der Ortsheimatpfleger ging auch auf die Neuerungen im Landwirtschaftsmuseum ein. Dort stehen nun eine Dreschmaschine von 1917 und eine Drillmaschine von 1910 (nach Restaurierung beide voll funktionsfähig).

Im Heimatmuseum wurde eine komplette Schuhmacherwerkstatt der Familie Petersen aus Ahlbershausen aufgebaut, zudem diverse Gerätschaften, die früher zur Hausschlachtung gehörten.

Bei den Wahlen wurden Vorsitzender Oppermann und der zweite Vorsitzende Kurt Fischer einstimmig bestätigt. Allerdings will Oppermann aus persönlichen Gründen nur ein Jahr im Amt bleiben. Eine Nachfolge zeichne sich jedoch ab, hieß es nach der Jahrshauptversammlung. (fsd)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.