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Heiße Phase vor dem Pekermarkt als Volksfest in der City

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Von: Jürgen Dumnitz

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Zurück zu den Wurzeln: Dichtes Gedränge gab es etwa beim Pekermarkt 2012, als es eine ähnliche Organisation gab, wie sie jetzt wieder sein soll. ARCHIV
Zurück zu den Wurzeln: Dichtes Gedränge gab es etwa beim Pekermarkt 2012, als es eine ähnliche Organisation gab, wie sie jetzt wieder sein soll. ARCHIV © Jürgen Dumnitz

Uslar – Der Uslarer Pekermarkt, der immer am zweiten Sonntag im September stattfindet, soll wieder ganz im Zeichen seiner Ursprünglichkeit stehen. Nach zweijähriger Coronavirus-Zwangspause und dem ausgelaufenen Kooperationsvertrag mit einem professionellen Marktveranstalter aus Norddeutschland beteiligen sich diesmal wieder mehr Einheimische Personen und Betriebe an der Gestaltung.

Gefeiert werden soll der Pekermarkt am Sonntag, 11. September, zwischen 11 und 18 Uhr wie ein Volksfest in der Uslarer Innenstadt. Etliche Geschäfte wollen ihre Läden zwischen 11 und 18 Uhr öffnen. Offiziell eröffnet werden soll der Pekermarkt 2022 um 11 Uhr auf der Bühne am Rathaus.

Im Mittelpunkt auf der bunten Festmeile zwischen Langer, Kurzer, Mühlen- und Braustraße sowie der Forstgasse soll einmal mehr das typische Peker-Essen stehen. Das ist eine Art Pellkartoffeln, die mit frischem Mett, Zwiebeln, Butter und einer Gurke verzehrt werden. Das Wort Peker stammt vom plattdeutschen Wort „peken“ also Kleben ab. Früher wurden nicht zu große Kartoffeln unter die noch heiße Oberseite des Holzbackofens geklebt. Fielen sie ab, waren sie gar und wurden mit frischem Mett gegessen.

Bisher seien rund 100 Aussteller und Händler angemeldet, heißt es aus dem Rathaus, auch Mitgliedsbetriebe des Wirtschaftsvereins Region Uslar sind mit dabei.

Neben Essen- und Getränkeständen gibt es unter anderem auch Handarbeiten und regionale Waren. Außerdem sollen historische Landmaschinen und Trecker zu sehen sein, es gibt Dreschvorführungen sowie Mitmachspiele und Flohmarktstände für Kinder im Forstgarten. Örtliche Unternehmen und Dienstleister sind dabei, Kunsthandwerker und im Museum ist passend eine Ausstellung zur Geschichte der Kartoffelknolle zu erleben.

Alte Kartoffelsorten gibt es im Lavespark neben der Kirche zu sehen und für Erwachsene ist ein weiteres Flohmarkt-Areal auf der Mühlenstraße vorgesehen. Man wolle sich wieder auf typische Dinge aus der Stadt und der Region konzentrieren, heißt es von Bürgermeister Torsten Bauer und Gabi Scharberth, die den Markt hauptverantwortlich organisiert. Das mache den Pekermarkt einzigartig statt austauschbar.

Zwei Mal Redner Bode: Jürgen Fischer aus Vahle (links) wirbt in diesem Jahr als Ausrufer Bode für den Pekermarkt in der Innenstadt.
Zwei Mal Redner Bode: Jürgen Fischer aus Vahle (links) wirbt in diesem Jahr als Ausrufer Bode für den Pekermarkt in der Innenstadt. © Jürgen Dumnitz

Auf drei Bühnen erwartet die Festbesucher zudem ein abwechslungsreiches Musikprogramm. Eine Bühne soll vor dem alten Rathaus stehen, eine an der Braustraße hinter dem ehemaligen Kino und eine weitere an der Kurzen Straße kurz hinter der Ampel.

Das Bühnenprogramm:      Samstag, 10. September, Rathausbühne – 17.30 Uhr DJ Raffy, 19.30 Uhr Abschiedskonzert Rockband Rescuer. Sonntag, 11. September, Rathausbühne – 10 Uhr Ökumenischer Gottesdienst, 11 Uhr Eröffnung mit Fassbieranstich der Bergbräu Brauerei, 12 Uhr Weserberglandmusikanten, 15 Uhr Avantatör, 18 Uhr Maik The King. Bühne Kurze Straße – 13 Uhr Miss Who, 15 Uhr Gitarren Institut Uslar, 17 Uhr Die Stiegens. Bühne Braustraße – 11.30 Uhr The Lead Belly Project, 15 Uhr Solling Swing Orchester mit Tanzgruppe, 17.30 Uhr Project Heaven.

Von Jürgen Dumnitz

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