Musiker aus Uslar, Kassel und Hannover mit viel handgemachter Musik

Hip-Hop-Party im Bahnhof

Live im Kulturbahnhof: 3Sta aus Kassel mit (von links) Marcel Spieß, Janosch Becker, Julian Enders und Tim Hollmann. Foto: Röber

Uslar. Auch ohne Casting und Ausscheidungswettkampf kann Musik Spaß machen, besonders wenn man gemeinsam neue Musik entwickelt. Das zeigte der Solling Jam im Kulturbahnhof.

In dem von der Stadtjugendpflege mit Unterstützung des Stadtjugendrings initiierten Konzert der Reihe „Junge Helden – Live 2012“ zeigten Formationen aus Uslar, Kassel und Hannover, welche Seiten sie Rap und Hip-Hop abgewinnen.

Als anti-rassistische Einheizer-Formation übernahm „NOX“ (Ron und Selina) aus Hannover die Eröffnung. „10vor8“ (Sascha Werner, Giancarlo Tagliarini, Andre Koch), die sich aus Kassel kennen, entwickeln ihre Gute-Laune-Hits über Internet und Telefon. Im Sinne des Jam-Gedankens, nach dem Musiker verschiedener Formationen gemeinsam Musik machen, wurden sie von Manuel Henne und Dharma MC (Falk Jacob) unterstützt.

Manuel Henne, der eigentliche Initiator der Veranstaltung und Freund, Produzent oder Remixer aller beteiligten Musiker sowie Liebling des Uslarer Publikums, hatte neben seinem langjährigen Partner Dharma MC diesmal Unterstützung von Arne Christian vom Kasseler Verein Klangkeller sowie von DJ Stigmatic (Dennis Noll). Nach dem Auftritt von Rapper Tim Tylor sorgte „3Sta“ aus Kassel für den abschließenden Höhepunkt.

Das Konzept der neun Musiker ist so einfach wie wirkungsvoll: Sie kombinieren Rock mit Rap und Gesang und können sich so aus der kompletten Musikgeschichte der letzten hundert Jahre bedienen. Mal hört man ein Blues-Element, dann rappt es wieder hart & heftig, mal legen sich alle zu Relax-Musik entspannt auf die Bühne. (rö)

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